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Will Bürgermeisterin von Bockhorn werden: Sabine Huber tritt bei den Kommunalwahlen 2020 an.

Mit Bierzelt- und Bauernhoferfahrung

Sabine Huber ist Bürgermeisterkandidatin der CSU Bockhorn

Die CSU Bockhorn stellt ihre Bürgermeisterkandidatin vor: Sabine Huber. Die Landwirtin arbeitet auch als Bedienung auf der Wiesn und dem Erdinger Herbstfest.

Bockhorn– So langsam nimmt das Kandidatenfeld um den frei werdenden Posten des Bürgermeisters von Bockhorn Gestalt an. Jetzt präsentierte auch die CSU ihre Bewerberin: Sabine Huber (45) aus Oppolding tritt bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 an, Sie stellte sich am Montag im Gasthaus Weber ihrer Fraktion und Interessierten vor.

„Wir wollen jemanden an der Spitze unserer Orte sehen, der mindestens zwei Jahrzehnte lang die Geschicke bestimmen kann. Wir haben viele Gespräche geführt und eine Frau gefunden – ein Novum auf diesem Posten bei uns, die auch große Herausforderungen bewältigen kann. Immerhin hat sie gelernt, mit verschiedensten Menschen umzugehen, sie ist sozial aktiv und sogar in Bierzelten unterwegs“, gab Ortsvorsitzender Bernhard Stein einen Vorgeschmack auf Hubers Präsentation.

Kellnerin auf dem Herbstfest und der Wiesn

Dann trat die 45-jährige Landwirtin selbst ans Rednerpult, berichtete von ihrer Tätigkeit auf dem Hof, wo sie ihrem Mann Georg hilft und alles macht, „vom Traktorfahren bis zum Zuckerrüben-Einsammeln“. Die Mutter von zwei sieben- und elfjährigen Mädchen hat aber auch eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten absolviert. „Dort habe ich, zeitweise mit nur einer Ärztin in der Praxis, gelernt, möglichst effizient zu arbeiten. Und ich glaube, gut mit Menschen zu können“, sagte sie.

Schließlich gab sie einen Einblick in ihr Privatleben: „Seit neun Jahren arbeite ich mit Begeisterung als Bedienung in einem Oktoberfestzelt, habe heuer auf dem Herbstfest gekellnert. Deshalb habe ich auch mit der Bekanntgabe für meine Bewerbung gewartet.“ Seit drei Jahren ist Huber bei der CSU Bockhorn, „ich interessiere mich sehr für Kommunalpolitik und glaube, als Frau einen anderen Ansatz für die Lösung unserer Themen in der Gemeinde zu finden“, so die engagierte Landwirtin.

Transport der Schüler soll verbessert werden

Sie wolle vor allem für eine lebendige Gemeinde kämpfen, in der es bessere Möglichkeiten für Einkauf, Sport und Freizeit geben solle. „Besonders möchte ich den Transport unserer Schüler verbessern und das Radwege-Netz ausbauen. Zudem braucht die Gemeindebücherei dringend mehr Platz.“

Sie engagiere sich im Pfarrgemeinderat Eschlbach, bei der Aktion Gesunde Pause und beim Engel-und-Bengel-Kinderbasar. „Und ich fahre sehr gerne Ski mit den Mauggener Schützen.“

Schützenhilfe bekam sie von Lengdorfs Bürgermeisterin Gerlinde Sigl. „Wenn man etwas wirklich will, kann das auch funktionieren. Aber es braucht oft viel Geduld und ein gutes Netzwerk. Und manchmal hilft es dabei auch, eine Frau mit Charme zu sein.“ Zwei weitere Frauen, Marianne Westermaier (Mauggen) und Margit Fasching (Bockhorn), können vielleicht helfen, denn die Unabhängige Bürgerliste tritt zusammen mit der CSU bei der Wahl an. Zusätzliche Kandidaten sind hier Martin Mair (Mauggen), Klaus Adelsperger (Neumauggen) und Franz Herbst (Bockhorn).

Friedbert Holz

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