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Studierende der Landwirtschaftsschule Erding lernten in Loh bei Bockhorn die Zwischenfrucht-Kulturen kennen.

Landwirtschaftsschüler informieren sich über Anbau und Arten

Was Zwischenfrüchte alles können

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Artenvielfalt fördern und gleichzeitig aktiv Gewässerschutz betreiben – mit diesem Thema haben sich die Studierenden der Landwirtschaftsschule Erding bei einem Besuch im Betrieb Hörmann in Loh auseinandergesetzt.

LohArtenvielfalt fördern und gleichzeitig aktiv Gewässerschutz betreiben – mit diesem Thema haben sich die Studierenden der Landwirtschaftsschule Erding bei einem Besuch der Demoanlage zu Zwischenfrüchten im Betrieb Hörmann in Loh (Gemeinde Bockhorn) auseinandergesetzt. Anbautechnik und Artenwahl standen dabei im Fokus.

Generell sei der Anbau von Zwischenfrüchten eigentlich die Hauptkultur, da diese meist viel länger auf dem Feld stehen als die Folgekulturen Zuckerrübe oder Mais, erfuhren die Studierenden. Der Anbau von Zwischenfrüchten habe viele positive Aspekte. Durch den Aufbau von Humus und die Durchwurzelung des Bodens werde dessen Fruchtbarkeit verbessert. Die Aufnahme von Stickstoff trage zum Grundwasserschutz bei, da eine mögliche Nitratauswaschung über Winter verringert werde. Mulchsaat als Folgekultur reduziere die Erosionsgefahr deutlich und schütze Oberflächenwasser aktiv.

Wildbienen profitieren

Auch optisch geben Zwischenfrüchte einiges her. Gelb blühender Senf, blau blühende Phazelia, weiß blühender Ölrettich oder Kresse sind Farbtupfer in der herbstlichen Landschaft. Zudem profitieren Wildbienen und -tiere davon.

Da die Pflanzen auch Kohlendioxid aus der Luft binden und in organische Substanz umwandeln, tragen die Landwirte auch aktiv zum Klimaschutz bei, erfuhren die Studenten. 

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