Ortstermin auf dem Feld in Kirchasch: Die CSU-Gemeinderäte Bernhard Stein, Sabine Huber und Franz Auer jun. (v. l.) informierten sich über die Lage. Ihr Kollege Anton Schlehhuber war verhindert. 
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Ortstermin auf dem Feld in Kirchasch: Die CSU-Gemeinderäte Bernhard Stein, Sabine Huber und Franz Auer jun. (v. l.) informierten sich über die Lage. Ihr Kollege Anton Schlehhuber war verhindert. 

CSU-Gemeinderäte werben für Nahversorgung der Bürger

Kirchascher Dorfladen im neuen Baugebiet?

Um eine Nahversorgung der Bürger in Kirchasch will sich die CSU Bockhorn bemühen. Geht es nach ihnen, wäre ein Dorfladen im Rahmen des neuen Baugebiets Kirchasch-Mitte möglich.

Kirchasch Denn seit einigen Jahren haben die Einwohner in Kirchasch sowie vielen kleinen Ortschaften und Weilern keine Einkaufsmöglichkeit mehr. So sehen die vier CSU-Gemeinderäte Sabine Huber, Franz Auer jun., Bernhard Stein und Anton Schlehhuber eine mögliche Chance für einen Dorfladen im Rahmen des neuen Baugebiets Kirchasch-Mitte.

„Wir sollten schon früh um den Platz für ein solches Geschäft kämpfen, wenn vermutlich im Herbst der Bebauungsplan für dieses neue Wohngebiet im Gemeinderat zur Diskussion steht“, sagte Stein beim Ortstermin auf einer Wiese zwischen der Kirche und einer Fläche, auf der jetzt noch Mais wächst.

Zur Diskussion steht ein Areal, das einmal Platz für 20 bis 30 Einfamilien- und Doppelhäuser bieten soll. Weil diese Fläche, die an das Sportgelände des SC Kirchasch angrenzt, etwa zur Hälfte der Gemeinde gehört, sehen die CSU-Räte die Möglichkeit, hier einen Dorfladen in einem gemeindeeigenen Gebäude unterzubringen.

CSU rechnet mit etwa 1000 potenziellen Kunden für den Dorfladen

Befragt nach der wahrscheinlichen Kundenmenge für einen solchen Laden, nennen die Vertreter der Christsozialen „etwa 1000 Personen“. Ihrer Meinung nach werden, wenn das Baugebiet erst einmal vollzählig ist, rund 100 bis 120 Neubürger in Kirchasch leben, zusätzlich zu den derzeit rund 450 Einwohnern. „Außerdem würden sicher aus den umliegenden kleineren Ortsteilen rund 400 bis 500 Kunden Interesse an einem Dorfladen in Kirchasch zeigen“, vermutet Franz Auer jun.

Er hat relativ klare Vorstellungen, wie ein solches Gebäude aussehen und wo es seinen Standort haben könnte: „Ein gutes Beispiel dafür ist das bestehende Geschäftshaus Bockhorn, mit einem Laden unten und Wohnungen darüber. Es wäre schön, wenn dieses Haus nahe des Sportgeländes an einer Straße stehen könnte. Dann gäbe es wochentags genügend Parkplätze für das Geschäft und am Wochenende für Sportler und Zuschauer.“

Einen möglichen Betreiber für einen solchen Dorfladen haben die vier CSU-Räte zwar noch nicht. Aber sie sind sicher, dass sich ein solcher finden lässt. Sie sehen sich ermutigt – durch den guten Zuspruch zum Bauernmarkt in Bockhorn, der diesen Samstag erneut stattfindet. Außerdem wachse das Interesse der Kunden an regionaler Ware stetig. „Wenn dann die Miete für den Laden am Anfang günstig ist, sollte ein solches Projekt doch laufen“, ist Stein zuversichtlich.

Zuerst aber stehen die Besprechungen über das neue Baugebiet im Herbst im Bockhorner Gemeinderat an. Vielleicht wird dabei auch die CSU-Idee Wirklichkeit. Viele Bürger wären sicher dankbar.

Friedbert Holz

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