Gemeinderat Bockhorn

Entwässerung: Beiträge steigen um elf Prozent

Bockhorn – Um knapp elf Prozent verteuern sich die Herstellungsbeiträge für die Entwässerungseinrichtungen in Bockhorn. Sie liegen aber noch weit unter dem Landkreisdurchschnitt.

Über die so genannte Globalberechnung berichtete Anette Freitag von der Kommunalberatung Hurzlmeier im Gemeinderat. Dabei geht es darum, tatsächlich angefallene Kosten und beitragsfähige Aufwendungen zu berücksichtigen. Hinzu kommen Planungsabsichten für die Erschließung weiterer Gebiete. Die Summe ist, so Freitag, unterschiedslos auf Grundstücks- und Geschossflächen im gesamten Entsorgungsgebiet umzulegen. Der Herstellungsaufwand für den Zeitraum von 2013 bis 2020 beträgt gut 13,6 Millionen Euro, wobei sich der Anteil der Straßenentwässerung auf 2,3 Millionen beläuft und 3,8 Millionen Euro an Zuwendungen gezahlt werden.

Von 2013 bis 2016 erwirtschaftete die Gemeinde ein Minus von knapp 12 000 Euro. Das ist zwar nicht viel, muss aber in die Planung eingerechnet werden – vor allem für die Ertüchtigung der Kläranlage und die steigenden Betriebskosten zur Klärschlammentsorgung. Um das auszugleichen, entschied sich der Gemeinderat für eine neue Gebührensatzung, wobei diese bis auf einige textliche Änderungen unverändert bleibt. Ab Januar 2017 gilt für die Grundstücksfläche ein Herstellungsbeitrag von 1,43 Euro (vorher 1,29 Euro). Für die Geschossfläche werden 13,94 Euro (13,16 Euro) erhoben. Der Landkreisdurchschnitt liegt bei 2,03 Euro für die Grundstücks- und 17,07 für die Geschossfläche.  gse 

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