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Groß war die Freude, als am Mittwoch in Kirchasch die zwei neuen Feuerwehrfahrzeuge der Gemeinde eintrafen.

Freude bei den Wehren in Kirchasch und Bockhorn

Großer Empfang für gleich zwei neue Feuerwehrfahrzeuge

Nicht nur Männeraugen leuchteten vor Begeisterung, als die beiden neuen Feuerwehrautos mit Blaulicht und Martinshorn um die Ecke bogen und unter dem Beifall zahlreicher Bürger vor dem Feuerwehrhaus parkten. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass eine Gemeinde gleich zwei neue Autos an einem Tag bekommt – eines für Kirchasch, und eines für Bockhorn.

Kirchasch – „Seit Montag war eine Abordnung von uns im österreichischen Leonding bei Linz, um sich bei der Firma Rosenbauer in die neuen Fahrzeuge einweisen zu lassen und die Autos auch abzunehmen“, berichtete Josef Vieregg, Kommandant aus Kirchasch. Jeweils sechs Mann aus beiden Teilorten hatten die HLF-20-Löschfahrzeuge vor der Abholung inspiziert und werden nun als Multiplikatoren die übrige Mannschaft der beiden Wehren in die Technik einweisen, jeweils zwei Stunden im Zweitagesturnus. Ab Januar 2020 sollen dann beide Autos offiziell in Betrieb genommen werden.

Auf der Fahrt von Österreich nach Kirchasch wechselten sich die Fahrer am Lenkrad ab. Doch die Ehre, mit den neuen Autos in den Heimatort einzubiegen, wurde Manfred Schwinghammer für Kirchasch und Stephan Lampl für Bockhorn zuteil. Stolz entstiegen sie den roten Technikwundern und wurden von der wartenden Menge begeistert empfangen.

Unter den Gästen waren neben Bürgermeister Hans Schreiner auch Kreisbrandmeister Franz Ganslmaier und Kommandant Walter John aus Grünbach. „Der größte Unterschied zwischen den beiden Autos ist, dass das Kirchascher Fahrzeug mit einer so genannten Druckluftanlage ausgestattet ist. Damit lässt sich mit geringerer Wassermenge trotzdem eine hohe Löschwirkung mit Schaum erzielen. Das Fahrzeug für Bockhorn indes hat ein höheres Wasserreservoir an Bord, hier lassen sich immerhin 2400 Liter mitführen“, erklärte Vieregg. Sein Kollege aus Bockhorn, Kommandant Thomas Lampl, durfte „sein“ Auto auch in Empfang nehmen.

Beide Autos haben einen 300-PS-Dieselmotor, der die zusammen rund eine Million Euro teuren Exemplare bei Bedarf rund 100 km/h schnell macht. Bevor sie aber zu ihren ersten Einsätzen fahren, werden sie am kommenden Sonntag in Kirchasch feierlich eingeweiht. Um 10 Uhr hält Pater Philipp in der Kuratiekirche St. Martin einen Gottesdienst für verstorbene Feuerwehr-Mitglieder, nach dem Mittagessen werden gegen 13 Uhr Ehrengäste wie Bürgermeister und Landrat sprechen, und um 14 Uhr bekommen dann die neuen Einsatzfahrzeuge den priesterlichen Segen. Dazu ist die Bevölkerung eingeladen. Wer schon früher mit der Feuerwehr feiern möchte: Im Feuerwehrhaus Kirchasch steht am Samstag um 20 Uhr die Blaulicht-Party auf dem Programm. FRIEDBERT HOLZ

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