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Bewahrer der Grenzen (v. l.): die Feldgeschworenen Joachim Fink und Christian Prang mit dem Leiter des Vermessungsamts, Franz Traßl, und Bürgermeister Hans Schreiner. 

Gemeinderat Bockhorn

Feldgeschworene wieder auf dem Posten

Mit der Vereidigung zweier Feldgeschworener wird in Bockhorn wieder mehr auf Grundstücksgrenzen geachtet. Feldgeschworene gibt es seit rund 500 Jahren, und sie dienen in einem der ältesten Ämter der kommunalen Selbstverwaltung.

Bockhorn – Einst strenge Aufsicht über Acker- und Grundstücksgrenzen, arbeiten sie noch heute mit dem Vermessungsamt zusammen und müssen im ehrenamtlichen Dienst Grenzsteine versetzen, auswechseln oder entfernen.

Für die Gemeinden gibt es eine „Verpflichtung zu der Wahl“, erklärte der Leiter des Vermessungsamts, Franz Traßl. Das hat in Bockhorn keinerlei Probleme dargestellt, nachdem sich mit Christian Prang und Joachim Fink zwei geeignete Kandidaten zur Verfügung gestellt hätten. Dass das Amt des Feldgeschworenen auch heute noch von großer Bedeutung ist, zeigte der förmliche Eid auf die Verfassung, den ihnen Bürgermeister Hans Schreiner abnahm.


Gert Seidel

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