Gemeinderat Bockhorn 

Rückwärtsfahrende Mülllaster: Gefahr für Anwohner und Arbeiter

Immer wieder sorgt die Bergstraße in Grünbach für Diskussionen im Gemeinderat. Dieses Mal ging es um die Müllfahrzeuge, die die ganze Straße bislang rückwärts befahren müssen, um die Mülltonnen aller Bewohner abholen zu können. Dieser Missstand besteht schon seit vielen Jahren.

Bockhorn – Die Fahrstrecke von der Graf-Preysing-Straße bis zum Endpunkt der Sackgasse Bergstraße beträgt jedoch mehr als 220 Meter und stellt bei einer Rückwärtsfahrt für Anwohner und Müllmänner eine gefährliche Situation dar. Zudem ist eine solche Fahrt laut der Berufsgenossenschaft der Müllmänner verboten. Niemand war aber bislang bereit, Fläche für einen Wendehammer zur Verfügung zu stellen, um diese Lage zu entschärfen.

Nach dem tödlichen Unfall mit einem Müllfahrzeug in Erding (wir berichteten)hat jetzt das Landratsamt die Gemeinde aufgefordert, die Unfallgefahr zu beseitigen. Und so beschloss das Ratgremium, außerhalb des Bebauungsplanverfahrens nach Möglichkeiten zu suchen. „Es kann aber auch passieren“, so Bürgermeister Hans Schreiner, „dass alle Anwohner ihre Mülltonnen in Zukunft ganz am Beginn der Bergstraße abstellen müssen, wenn es keine Wendemöglichkeit für die Müllfahrzeuge gibt“.

Außerdem beschwerte sich eine Hausbesitzerin darüber, dass Fahrzeuge auf der Bergstraße ihr Gebäude beschädigen könnten, weil der geplante neue Verlauf dieser Straße zu nahe an ihrem Haus vorgesehen sei. Hierzu gab die Gemeinde die Stellungnahme ab, dass „im Rahmen der konkreten Straßenausbauplanung bestmöglich berücksichtigt werde, sodass es zu keiner Beschädigung des Gebäudes kommen sollte“.

Nachdem diese Themen im Gremium abgearbeitet worden waren, konnte der Bebauungsplan Bergstraße als Satzung endgültig beschlossen werden.  fez

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