„Es gibt bislang keinen offiziellen Antrag des Vereins“: Das sagt Bürgermeister Lorenz Angermaier über ein mögliches neues KSC-Sportheim.
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„Es gibt bislang keinen offiziellen Antrag des Vereins“: Das sagt Bürgermeister Lorenz Angermaier über ein mögliches neues KSC-Sportheim.

Gemeinderat billigt Bebauungsplanentwurf für Kirchasch-Mitte

Geschäftshaus mit Nahversorgungsladen in Kirchasch?

  • Friedbert Holz
    VonFriedbert Holz
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Um der Wohnraumnot Rechnung zu tragen, hat der Bockhorner Gemeinderat den Bebauungsplanentwurf Kirchasch-Mitte gebilligt. So kann nun zeitnah das Aufstellungsverfahren erfolgen.

Kirchasch - Insgesamt geht es um 51 Parzellen, davon 18 Doppel- und 33 Einzelhäuser mit je maximal zwei Wohneinheiten. Entlang der Waldstraße soll aus Lärmschutzgründen eine Riegelbebauung erfolgen. Auch zwischen dem geplanten Baugebiet und dem Sportplatz auf der Ostseite ist eine Lärmschutzwand vorgesehen. Entlang dieser wiederum soll ein Grüngürtel vom Spielplatz bis zur Grünfläche im Süden des neuen Wohngebiets verlaufen.

Im nördlichen Bereich, direkt gegenüber der Kirche am Parkplatz, besitzt die Gemeinde eine eigene Parzelle. Hier soll eventuell ein Geschäftshaus entstehen, vielleicht mit Nahversorgungsladen und drei Wohnungen.

Ob und inwieweit ein neues Sportheim des SC Kirchasch direkt im Osten an das Baugebiet herangebaut wird, steht noch nicht fest. Eine Anfrage von Bernhard Stein (CSU) konnte Bürgermeister Lorenz Angermaier nur so beantworten: „Es gibt bislang keinen offiziellen Antrag des Vereins.“

Auch die Frage von Hubert Strasser (Bürgerliste Kirchasch) nach mehr Parkplätzen entlang der Waldstraße kann derzeit noch nicht beantwortet werden. Festgelegt ist hingegen die Grundflächenzahl (GRZ) bei Einzelhäusern auf maximal 0,5 und bei Doppel- oder Mehrfamilienhäusern auf maximal 0,6. Diese Zahl gibt an, wie viel Prozent eines Grundstücks von Haus, Garage und Terrasse eingenommen werden dürfen.

Das Ratsgremium folgte beim Vorbescheid eines landwirtschaftlichen Neubaus in der Nähe von Tankham der Empfehlung des Bauausschusses mehrheitlich. Der Bauwerber, der einen Mastschweinestall mit Ferkelaufzucht, Güllegrube und Funktionsräumen errichten will, bekam damit das gemeindliche Einvernehmen.

Zwar, so die Meinung des Gemeinderats, liege das Projekt in der Nähe einer Wohnbebauung, deswegen sei ein alternativer Standort vom Bauwerber zu prüfen. „Offensichtlich aber gibt es derzeit wohl keine andere Möglichkeit“, erklärte Bürgermeister Angermaier.

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