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Das Grünbacher Theaterensemble zeigt eine Komödie von Maximilian Vitus.

Trachtenverein Grünbach

Heimatpflege: Da ist der Wurm drin

Mit einem Dreiakter zeigt das Theaterensemble des Heimat- und Trachtenvereins Grünbach, wo überall der Wurm drin ist. Premiere ist morgen, 11. März.

GrünbachNicht zum ersten Mal greifen die Grünbacher mit der Komödie „Da is der Wurm drin“ auf ein Stück des erfolgreichen Maximilian Vitus zurück, der mit dem Chiemgauer Volkstheater auch im Fernsehen zu Ehren kam. Beim Trachtenverein geht es diesmal um den Wurm, der bekanntlich in allem steckt, was im Bayerischen nicht so ganz passt. Ob es nun um die Familie, Ehe, Liebe, das Vergnügen oder Geschäft geht.

Leiden muss da Benno Leitner, seines Zeichens Wirt des Gasthofs von der Au und strenger Heimatpfleger. Wie sein Bruder im Geiste, der Bildschnitzer Florian, hält er viel von althergebrachten Sitten und Gebräuchen. Für den Antiquitätenhändler Wilhelm Nause muss es aber schon mächtig alt sein, das heißt, die geschnitzten Heiligenfiguren brauchen ein paar Wurmlöcher. Kein Problem, die besorgt der Jagersepp mit seiner Schrotflinte.

Das könnte es gewesen sein, aber wenn einmal der Wurm drin ist, dann ist er drin. Aus der Kapelle verschwindet die Heilige Magdalena, für die der Pfarrer eine Kopie anfordert, weil er einen Diebstahl befürchtet. Wirtstochter Lena erwacht mit abgeschnittenem Haar und muss sich das Haupt wieder richten lassen, um auch dem Vater zu gefallen.

Und wenn der Wurm schon mal drin ist, mischt er auch bei der Liebe mit. Wer mit wem schließlich das Happyend feiern darf, sei nicht verraten. Nur so viel: Auch der Pfarrer ist mit allen Heiligen wieder zufrieden.

„Da is der Wurm drin“ bringt der Trachtenverein mit Tempo, Spielwitz und so manch kleinem Seitenhieb auf enthusiastisch betriebene Heimatpflege auf die Bühne. In das bewährte Ensemble fügen sich hervorragend drei Neulinge ein: So Lena Petermeier in einer der Hauptrollen als Wirtstochter Magdalena, Sabine Petermeier als Hauswirtin Genofeva und Jörg Zenk als geschäftstüchtiger Antiquitätenhändler Wilhelm Nause.

In den weiteren Rollen: Manfred Eberl, Angelika Zollner, Marianne Moser, Simon Lechner, Sepp Vieregg und Stefan Bigliel. Die Spielleitung hat Bärbl Loidl, ihr zur Seite steht Brigitte Huber als Souffleuse und Christine Gerbl für die Maske.

Aufführungen und Karten

Karten sind im Lebensmittelgeschäft Auer in Grünbach sowie an der Abendkasse im Vereinsheim am Kellerberg erhältlich. Aufführungen sind am Samstag, 11. März, (20 Uhr, Bewirtung ab 18.45 Uhr), Sonntag, 12. März (18 Uhr, Bewirtung ab 17 Uhr), Freitag, 17. März (20 Uhr, Bewirtung ab 18.45 Uhr), Samstag, 18. März (20 Uhr, Bewirtung ab 18.45 Uhr), Sonntag, 19. März, (18 Uhr, Bewirtung ab 17 Uhr)

Gert Seidel

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