Dicker Rauch aus Wohnhaus: Zimmer brennt

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Gehen neue Wege in der Jugendarbeit der Feuerwehren Bockhorn und Grünbach: Jugendleiter Olaf Schöneich (r.) und sein neuer Stellvertreter Andreas Melerowitz, der auf Dominik Denzinger.

Kooperation von Grünbach und Bockhorn

Zwei Feuerwehren, eine Jugendabteilung

Bockhorn – Die Feuerwehren von Bockhorn und Grünbach gehen bei der Jugendarbeit neue Wege und haben eine gemeinsame Jugendfeuerwehr vereinbart. Grünbachs neuer Jugendleiter Olaf Schöneich berichtete darüber in der Hauptversammlung der Grünbacher Wehr.

Hintergrund sei, dass sechs junge Feuerwehrkameraden aus Grünbach in die aktive Mannschaft gewechselt sind und diese jetzt verstärken. So schnell konnten aber keine neuen Kräfte für die Jugendfeuerwehr begeistert werden, so dass der Nachwuchstrupp aktuell aus gerade mal zwei Mann besteht.

Gleichzeitig haben die Bockhorner eine Jugendfeuerwehr neu gegründet. Schöneich fasste im Gespräch mit der Heimatzeitung am Rand der ausgezeichnet besuchten Versammlung die Hintergründe zusammen: „Wir haben die Erfahrungen, aber kaum Jugendliche. Die Bockhorner haben die Jugendlichen, aber noch keine Erfahrungen.“ Auf die Frage, ob man das mit den Spielgemeinschaften bei der Jugend im Fußball vergleichen könne, meinte er, dass dieser Vergleich sehr gut passe.

Tatsächlich stellte Bürgermeister Hans Schreiner eine Parallele zu den Jugend-Fördergemeinschaften her, fand die Idee ausgezeichnet und erinnerte: „Das war nicht immer ganz leicht.“

Die Jugendleitung in Grünbach wird darüber hinaus jetzt durch Andreas Melerowitz verstärkt, der als Nachfolger von Dominik Denzinger zweiter Jugendleiter wird. „Er kommt aus der Jugend und arbeitet jetzt für die Jugend“, freute sich der Gemeindechef über diese Personalie. Tatsächlich ist Melerowitz zusammen mit Leopold John, Vanessa Mack, Lena Petermeier, Ferdinand Pommer und Felicitas Reiter gerade aus der Jugendabteilung heraus gewachsen. „Herzlich willkommen“, sagte Kommandant Walter John, den der Bürgermeister als den Motor im Hintergrund für diese neue Form der Zusammenarbeit nannte.

Noch in diesem Monat, kündigte Schöneich an, werde er sich mit seinem neuen Stellvertreter zusammensetzen und ein Konzept erarbeiten, wie die Jugendwerbung vorangebracht werden könne, und das soll bereits im Februar anlaufen. Adressen habe er schon von der Gemeinde bekommen, freute sich der Jugendleiter. In der Versammlung kündigte er an: „Wir werden wieder von Haus zu Haus laufen.“ Dabei werden die beiden Jugendleiter es aber nicht belassen. Schöneich hatte die Idee, Flyer zu entwerfen und Plakate drucken zu lassen. Die Flyer sollen an den Schulbushaltestellen verteilt werden, deutete er an.

Die beiden Jugendleiter erhielten Unterstützung aus der Versammlung, in der einige Teilnehmer unter Rückgriff auf Erfahrungen bei anderen Feuerwehren energisch vor einer „Vergreisung“ warnten. Davon ist die Feuerwehr Grünbach weit entfernt, denn die Jugend erhielt viel Lob für ihr Engagement in allen Bereichen, auch im Vereinsleben. Interessant war auch noch eine andere Zahl, die Kommandant John nannte: Der Frauenanteil bei der Wehr ist jetzt auf 16 Prozent geklettert. 

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