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Die Grünbacher Familien Zacherl und Fischer freuten sich vor einem alten Maserati, dass nach dem coronabedingten Lockdown endlich mal wieder etwas los war in ihrem Ort. Das Ambiente für die Oldtimer-Rallye sei rund um das Schloss einmalig.
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Im Minutentakt kamen am Samstag die tollen Oldtimer am Grünbacher Schlossgelände an.

Münchner Espresso Rallye

Oldtimer-Rallye in Grünbach: Edles Ambiente für alte Schönheiten

Den Autoliebhabern im Landkreis ging das Herz auf. 75 Oldtimer, darunter viele italienische Fahrzeuge – Alfa Romeo, Ferrari und Maserati – machten bei der Münchner Espresso Rallye Halt in Grünbach. Drei Stunden verbrachten die Teilnehmer zur Zeitkontrolle und zum anschließenden Mittagsessen auf dem Grünbacher Schlossgelände.

VON THOMAS OBERMEIER

Grünbach – Das bot für die heimischen Oldtimerfreunde die Möglichkeit, die auf Hochglanz polierten historischen Fahrzeuge unter die Lupe zu nehmen. In Reih‘ und Glied aufgereiht, standen sie gegenüber dem Schloss. Porsche- und Mercedes-Raritäten waren ebenso dabei wie ein amerikanischer Buick Wildcap (Baujahr 1963, 6,6 Liter, 350 PS). Dicht umringt von Bewunderern war ein roter Ferrari aus dem Jahr 1976, der als Pantera „L“ Gruppe 3 an den berühmten belgischen Rennfahrer und Stallbesitzer Claude Dubois ausgeliefert worden war. Auch Erdings Oldtimerfreund Karl Heinz Wagner (Charly), selbst Besitzer eines MG mit Baujahr 1959, konnte zum Erfahrungsaustausch einen 1957er Vorgänger seines Wagens aus Neuburg an der Donau begutachten.

Der Veranstalter der Rallye, Jo Dornhofer aus Dießen, hatte die 15. Espresso Rallye hervorragend organisiert. Das Roadbook führte die Teilnehmer über wenig befahrene Strecken. Gestartet waren die Fahrzeuge, die nicht jünger sein durften als Baujahr 1990 um 10.45 Uhr vom Sponsor dem Firmengelände der Firma Grill Sportivo an der Lilienthalallee 29 im München. Die erste Etappe (rund 70 Kilometer) führte bei schönstem Wetter von München raus nach Ismaning. Über Eicherloh, Wifling, Hörlkofen und Walpertskirchen ging es schließlich zur Pause nach Grünbach.

Voller Stolz begrüßte Dornhofer mit seinen Hund Miller in Grünbach das erste Fahrzeug: Rainer Pitz aus München mit seinem 356er Porsche (Baujahr 1963). Fortan trudelten die Fahrzeuge im Minutentakt ein.

Alles war bestens organisiert. Bei der Ankunft verteilte Leopold Binding die Essensgutscheine an die Fahrer. Jonathan Kieninger kümmerte sich um die genaue Zeitnahme, und Kilian Mitterer war im orangefarbenen Anzug verantwortlich für die Parkplatzzuweisung. Die Schlossherren, die Familie Binding, hatten für den Mittagstopp ihr herrliches Gelände zur Verfügung gestellt. Christian Fischer hatte die Koordination vor Ort perfekt im Griff.

Nach der Stärkung und Zeitnahme ging es im Minutentakt auf die zweite Etappe (83,5 km), die vom Schloss aus in Richtung Oppolding nach Maierklopfen, Lengdorf, Dorfen und St. Wolfgang über Haag wieder zurück nach München führte.

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