Die edle Statuette für den Preis der Deutschen Fernsehakademie in der Sparte „Beste Musik“ (Spreewaldkrimi „Zeit der Wölfe“) erhielt Martina Eisenreich soeben per Post. Aktuell freut sich die erfolgreiche Musikerin aus Maierklopfen über zwei Nominierungen für den renommierten Grimme-Preis.
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Die edle Statuette für den Preis der Deutschen Fernsehakademie in der Sparte „Beste Musik“ (Spreewaldkrimi „Zeit der Wölfe“) erhielt Martina Eisenreich soeben per Post. Aktuell freut sich die erfolgreiche Musikerin aus Maierklopfen über zwei Nominierungen für den renommierten Grimme-Preis.

Namhafte Filme tragen die musikalische Handschrift von Komponistin Martina Eisenreich

Preisgekrönte Vielseitigkeit

Die Filme „Now or Never“ und „Kalinka08 – Melde dich bitte“ sind für den Grimme-Preis nominiert. Eins haben sie gemeinsam: Ihre Musik hat Martina Eisenreich komponiert.

Maierklopfen – Ihren Berufswunsch, Filmmusik zu komponieren, hat Martina Eisenreich konsequent, mit kreativem Esprit und klugem Selbstmanagement seit dem Jugendalter verfolgt. Inzwischen hat sich die Musikerin aus Maierklopfen mit ihrer Arbeit in der Film- und Fernsehbranche einen Namen gemacht.

Zu ihren Werken kommen laufend neue spannende und hoch renommierte Filmprojekte. Ihre Musik dazu wurde selbst mit zahlreichen Preisen und Nominierungen honoriert. Jetzt sind zwei Nominierungen für den legendären Grimme-Preis dazu gekommen: Für den Film „Now or Never“ (Buch: Belo Schwarz, Regie: Gerd Schneider) und das Kinder- und Jugendfeature „Kalinka08 – Melde dich bitte“ (Buch: Ipek Zübert, Regie: Axel Ranisch).

Der Grimme-Preis wird traditionell dem gesamten Film verliehen und würdigt neben den Hauptdarstellern auch die sogenannten „Heads of Departement“, darunter Buch, Regie, Produktion, Szenenbild, Schnitt, Kamera und eben auch die Musik. „Es ist ja keine Musikpreisnominierung. Aber ich habe mit meiner Arbeit und den schönen Möglichkeiten an hochinteressanten Projekten nun immer mehr das Gefühl, angekommen zu sein“, freut sich Eisenreich.

Der Film „Now or Never“ in der Sparte Fiktion thematisiere die Möglichkeit der Sterbehilfe in der Schweiz mit reichlich skurrilem Humor und emotionalem Tiefgang. Die Musik dazu sei entsprechend eigenwillig angelegt, erklärt die Komponistin.

Die Produktion „Kalinka08 – Melde dich bitte“ sei ein aus allen Perspektiven liebevoll erzählter Film, der für das schnelle wie gelungene Aufgreifen des Themas „Häusliche Gewalt“ im Zuge der Corona-Krise nominiert ist. Im August findet die Preisverleihung statt.

Ob Preis oder Nominierung – beide sind wichtige Türöffner in der Film- und Fernsehlandschaft. Im Jahr 2019 war Eisenreich bereits mit „Familie Lotzmann auf den Barrikaden“ in einem Filmprojekt, das den Grimme-Preis erhalten hat. Es folgten weitere beachtliche Auszeichnungen. Im Juni 2020 wurde die Künstlerin gleich mit zwei ihrer Musiken für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Im November vergangenen Jahres erhielt sie den Fernsehpreis der Deutschen Fernsehakademie in der Sparte „Beste Musik“ für den Spreewaldkrimi „Zeit der Wölfe“.

Dieser Preis übrigens kam dieser Tage mit etwas Corona-Verspätung per Post bei der Komponistin an – in Form einer edlen Statuette. So erweitert sich ihre Aussicht nun deutlich auch um Projekte, die sie weiter auf die internationale Bühne führen werden.

Ihre Filmprojekte wählt Eisenreich sorgfältig aus: Die Vielseitigkeit liegt ihr dabei besonders am Herzen. Sie sei ein wichtiges Kriterium, um auch selbst immer wieder neue kreative Wege gehen zu können, sagt sie. Ob vielschichtige Komödien, abgründige Krimis, hochkarätige Kult-Serien wie der „Tatort“, oder auch mal eine Romanze im fulminanten Bilderkleid – Martina Eisenreichs musikalische Handschrift ist in ganz unterschiedlichen Genres zu finden. Ihre Musik spielt dabei oft eine Hauptrolle.

Vroni Vogel

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