Schnell sprang der Funke aufs Publikum über: Der Erdinger Seemanschor gastierte im Landgasthof Bauer. Foto: obermeier

Jahreskonzert

Seemannschor ankert in Kirchasch

Kirchasch – Für sein Jahreskonzert legte der Erdinger Seemannschor am Sonntagnachmittag im Landgasthof Bauer in Kirchasch an.

Die 30 Matrosen unter der Leitung von Hans Richter unterhielten dort das Publikum aufs Beste. Andi Knauer begleitete sie am Schifferklavier (Akkordeon), und Günther Pech fungierte als Solist auf musikalischer Reise über die Weltmeere.

Mit dem Marine-Marsch „Anchors Aweigh“, der inoffiziellen amerikanischen Nationalhymne, stimmte der Seemannschor das Publikum auf seinen knapp zweistündigen Aufenthalt ein. Durchs Programm führte Michael Heindl, der mit seinen Ansagen, Geschichten und Witzen zwischen den Liedern für einen launigen und kurzweiligen Nachmittag sorgte.

Der seit 18 Jahren bestehende Chor begeisterte die Besucher in drei Musikblöcken mit bekannten und unbekannten Seemannsliedern. Die Gäste tauchten in die Welt der Matrosen ein. Bereits nach den Evergreens „Wir lagen vor Madagaskar“, „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ und einem Freddy-Quinn-Medley war der Funke auf die Besucher übergesprungen.

Nach dem Mitmach-Hit „Das ist die Liebe der Matrosen“ hatten sich alle die erste Pause verdient. Mit den Klassikern „My Bonny Is Over The Ocean“, „Santiano“ und „Big Bomb Dolly aus Dover“ sowie dem Welthit „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“ liefen die Sänger zur Höchstform auf.

Im letzten Teil besangen sie „Meine beste Freundin ist die Ziehharmonika“, die „Capri-Fischer“, das „Loisachtal“, die „Blaue Nacht am Hafen“ und „Einmal noch nach Bombay“. Den großartigen Applaus dankte der Seemannschor mit Zugaben wie dem Welthit „La Paloma“ und „Keine Frau ist so schön wie die Freiheit“. Nach dem wirklich allerletzten Lied „Lilli Marleen“ sagten Chorleiter Richter und seine Crew Ahoi in Kirchasch.  

tom

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