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Corona-Ampel auf Rot: Diese Regeln gelten ab heute für den Landkreis Weilheim-Schongau

Corona-Ampel auf Rot: Diese Regeln gelten ab heute für den Landkreis Weilheim-Schongau
Ein möglicher Standort für einen Supermarkt wäre nach Auffassung der Bockhorner Gemeinderäte Bernhard Stein
(CSU) und Walter John (Grünbacher Liste) diese Fläche im Gewerbegebiet Unterstrogn an der Gruckinger Straße/ED 20
vor dem Getränkegroßhandel Kratzer.
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Ein möglicher Standort für einen Supermarkt wäre nach Auffassung der Bockhorner Gemeinderäte Bernhard Stein (CSU) und Walter John (Grünbacher Liste) diese Fläche im Gewerbegebiet Unterstrogn an der Gruckinger Straße/ED 20 vor dem Getränkegroßhandel Kratzer.

Bockhorner Verhandlungserfolg bei der Regierung von Oberbayern

Gewerbegebiet Unterstrogn: Doch zwei Supermärkte möglich

Im Gewerbegebiet Unterstrogn in Bockhorn können nun doch zwei Einzelhandelsbetriebe angesiedelt werden. Maximal dürfen sie je 800 Quadratmeter groß sein.

Bockhorn – Überraschende Kehrtwende: Im erweiterten Gewerbegebiet Unterstrogn wird es jetzt doch möglich sein, dass sich zwei Einzelhandelsbetriebe mit einer Verkaufsfläche von jeweils maximal 800 Quadratmetern ansiedeln. Diese nun geänderte Entscheidung der Regierung von Oberbayern gab die Verwaltung im Gemeinderat bekannt. Das Gremium nahm sie bei zwei Gegenstimmen auch an.

Ursprünglich hatte die Bezirksbehörde mitgeteilt, dass laut Landesentwicklungsprogramm (LEP) in einem Gewerbegebiet Einzelhandel bis zu einer Größe von 1200 Quadratmetern nicht zulässig sei. Denn ein solches Gebiet könne „nicht als städtebaulich integriert bewertet werden“ (wir berichteten). Auf mehrfachen Wunsch einiger Gemeinderäte hatte schließlich Heinz Schoder, Geschäftsführer der Verwaltung, noch einmal in der Abteilung Landes- und Regionalplanung der Regierung nachgefragt. Dort konnte er letztlich einen Kompromiss mit zwei maximal 800 Quadratmeter großen Anbietern erreichen. Die Regierung verlangt dabei eine Reduzierung auf nur zwei Betriebe, um eine Agglomeration, also eine Anhäufung dort zu vermeiden.

Während die große Mehrheit des Gemeinderates diese Entscheidung mitträgt, konnten sich Franz Auer jun. und Sabine Huber (beide CSU) damit nicht anfreunden: „Wir verkaufen uns unter Wert, wenn wir klein beigeben. Wir sollten eigentlich im Bebauungsplan zum Thema Einzelhandel gar keine Begrenzung ausweisen.“ Dann jedoch, so antwortete Bürgermeister Lorenz Angermaier (Bürgerliste Kirchasch/Freie Wähler), drohe bei der späteren Anhörung von Betroffenen ein Einwand der Regierung. „So haben wir wenigstens etwas erreicht.“ Als nächster Schritt erfolgt nun die erste Auslegung dieses Bebauungsplans.

Friedbert Holz

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