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50 Feuerwehrleute waren am Mittwoch neun Stunden beschäftigt, den Schwelbrand zu entschärfen.

Spekulation über Ursache

Bei Brand in Schreinerei: Feuerwehrmann verletzt

 Erding – Der Brand in der Schreinerei am Mühlgraben in Erding am Mittwoch hat nun doch einen Verletzten gefordert.

Erdings Vizekommandant und Einsatzleiter Christian Bauer berichtet von einem Erdinger Feuerwehrler, dem bei Aufräumarbeiten Sägespäne derart unglücklich ins Auge geflogen seien, dass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Der Rettungswagen, der den Einsatz absicherte, fuhr ihn in die Augenklinik am Flughafen.

Was mittags noch nach einem routinemäßigen Löscheinsatz aussah, entpuppte sich als einer der längsten seit langem. Insgesamt neun Stunden dauerte es, bis etwa 50 Kräfte von fünf Wehren die Schreinerei von der Brandlast befreit hatten, so dass von dem Schwelbrand in der Feinstaubanlage keine Gefahr mehr ausging.

Die hohe Zahl an von der Integrierten Leitstelle Erding alarmierten Wehren war nach den Worten Bauers darin begründet, „dass die Arbeiten unter Atemschutz geschehen mussten“. Die müssten regelmäßig ausgewechselt werden.

Bilder: Brand in Erdinger Schreinerei

Zur möglichen Ursache wollte der Einsatzleiter nur spekulieren: „Möglich ist, dass beim Schleifen Metallteilchen in die Maschine gerieten, die Funkenflug erzeugten.“ Diese könnten dann den Feinstaub entzündet haben, was zum Schwelbrand führte. Weil dieser rasch bemerkt wurde, entstand eher geringerer Schaden.

ham

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