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Kaum mehr wiederzuerkennen sind die Zufahrtswege am Bucher Sportgelände. Anstatt unsauberer Kieswege gibt es nun ordentliche, geteerte Straßen und übersichtliche Parkplätze.

SV Buch am Buchrain

Am Sportheim: Durch frischen Asphalt gelatscht

Der Ausbau des Bucher Sport- und Freizeitgeländes ist auf der Zielgeraden. Die Zufahrtswege sind nun asphaltiert. Außerdem will die Gemeinde das Gelände um drei Attraktionen bereichern. Für Ärger sorgen aber ein paar Unbekannte.

von Markus Ostermaier

Buch am Buchrain – Kurz vor dem Abschluss stehen Ausbau und Neugestaltung des Sport- und Freizeitgeländes von Buch am Buchrain. Wie sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung zeigte, ist das langgeplante Projekt noch immer eines der Top-Themen der Gemeinde. Gleich in drei Tagesordnungspunkten ging es um das Sportgelände und den aktuellen Ausbau.

Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) berichtete, dass die Asphaltierungsarbeiten nach den Pfingstferien durchgeführt worden seien. „Das ist jetzt wirklich eine saubere G’schicht“, lautete sein Fazit. Allerdings äußerte er auch seinen Unmut über ein paar Flecken auf den frisch asphaltierten Straßen. Schuld daran seien allerdings nicht die Baufirmen, sondern Unbekannte. Laut Bürgermeister Geisberger seien Besucher den Absperrungen über die benachbarte Wiese ausgewichen und dann auf den ursprünglichen Zufahrtsweg gefahren, obwohl der Asphalt noch nicht komplett ausgehärtet war.

„Da habe ich absolutes Unverständnis, wenn jemand sein Auto nicht abstellen und die paar Meter zu Fuß gehen kann“, kritisierte der verärgerte Bürgermeister. „So eine Oberfläche braucht bei der Wärme nun mal Zeit, bis sie trocken ist.“ Ansonsten müssen jetzt nur noch kleine Arbeiten durchgeführt werden, sagte der Gemeindechef. Verschiedene, leicht zu pflegende Bepflanzungen seien im Herbst geplant.

Außerdem musste der Gemeinderat eine Baumaßnahme nachträglich genehmigen, die aber schon einmal vorbesprochen worden war. Im Zuge der Asphaltierungsarbeiten am Sportgelände wurde nämlich vorgeschlagen, den angrenzenden Zufahrtsweg zu Kläranlage und Bauhof ebenfalls zu asphaltieren. Das wurde nach der Zustimmung von betroffenen Anwohnern bereits unmittelbar nach dem Sportgelände erledigt.

Für die Auftragserweiterung hatte die zuständige Firma Brandl ein Angebot in Höhe von knapp 70 000 Euro gemacht. Dem stimmte das Gremium nun einvernehmlich zu.Geisberger gab seinem Stellvertreter Martin Kunstwadl (WG) recht, dass sich dieser Betrag noch reduzieren könnte, falls die Kiesvorbereitungsarbeiten doch nicht so umfangreich waren, wie anfangs geplant.

Skepsis in SachenBasketball-Korb

Des Weiteren schlug der Bürgermeister vor, bei der Jungbürger-Befragung gewünschte kleinere Sportgeräte am Sport- und Freizeitgelände aufzustellen. Es handle sich dabei um ein Badminton-Netz (möglicher Standort neben den Beachvolleyballplätzen), eine wetterfeste Tischtennisplatte für den SV-Spielplatz und eine Basketball-Anlage. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf 3100 Euro.

Vor allem beim Standortvorschlag für den Basketballkorb – an einem der neuen Parkplätze – zeigten manche Räte Skepsis. Kunstwadl, Robert Ulzhöfer (SPD) und Matthias Steutzger (parteifrei) hatten unter anderem Bedenken wegen möglicher Wind-Beeinträchtigung und der Nähe zur Straße. Mit Geisbergers Vorschlag, „am Platz der Stockschützen“, konnten sie sich schon eher anfreunden.

Alle Projekte müssen dem Bürgermeister zufolge aber noch mit den Vereinen abgestimmt werden. Martin Blasi (CSU) und Martin Dondl (WG) hatten keine Zweifel, dass sich noch passende Standorte finden werden. Josef Auer (WG) erinnerte daran, dass in der Befragung teilweise Orte für Begegnungen vermisst wurden und es leicht realisierbare Möglichkeiten gäbe. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für die Anschaffung der drei Geräte aus. Bei Ortsbegehungen mit dem Bauausschuss, Vereinen und Jugendlichen sollen passende Standorte besprochen werden.

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