Gemeinderat Buch am Buchrain

Ausbau des Sportgeländes: Angst vor parkenden Baufahrzeugen

Buch am Buchrain – Der Ausbau des Bucher Sport- und Freizeitgeländes ist beschlossene Sache. In seiner Sitzung hat der Gemeinderat die anfallenden Arbeiten vergeben. Schon in zwei Monaten sollen die Baumaßnahmen beginnen.

Im Mai hatte die Kommune festgelegt, die Ausschreibung für die Verbesserungsmaßnahmen vorzubereiten. Von den sechs angeschriebenen Firmen haben vier ein Angebot abgegeben, welche anschließend das Ingenieurbüro Schelzke aus Isen rechnerisch und technisch geprüft hat. Diplom-Ingenieur Anton Dworzak gab bekannt, dass das wirtschaftlichste Angebot (349 000 Euro) von der Firma Brandl aus Neufraunhofen stammt. Hierfür entschied sich letztlich auch das Gremium. Der Kostenansatz für das Projekt lag ursprünglich bei 370 000 Euro.

Die Hauptposten in dem Rechnungsbetrag sind laut Dworzak die Asphaltierung der Zufahrtsstraßen, die Pflasterung der Parkplätze und die Entwässerung. Als Bauzeitraum nannte der Ingenieur die Monate September bis November. Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) kündigte an, davor noch einen gemeinsamen Informationstermin mit Baufirma, Pächter und Vereinen organisieren zu wollen.

Matthias Steutzger (parteifrei) erkundigte sich nach der Kostenbeteiligung der Vereine. Geisberger erklärte, dass der von der Gemeinde definierte Kostenrahmen für das gesamte Projekt bekannt war. Mit welchem Betrag nun noch die Vereine finanziell unterstützen sollen, könne man erst nach diesem Beschluss festlegen.

Margit Kunstwadl (WG) erzählte von ihrer kürzlichen Beobachtung einer „riesigen Staubwolke“, welche durch die bisherigen Kieswege entstanden sei. Der Ausbau sei deswegen ihrer Meinung nach dringend notwendig.

Bei der Diskussion ums Sport- und Freizeitgelände kam man auch kurz auf den Weiterbau der Autobahn zu sprechen. Fahrer der A 94-Baufahrzeuge machen nämlich gelegentlich auf diesen Parkplätzen kurze Pausen. Thomas Steidler (CSU) befürchtete deswegen, dass die professionell gebauten Zufahrts- und Parkflächen schnell wieder kaputt sein können. „Deswegen können wir aber trotzdem nicht drei bis vier Jahre mit dem Ausbau warten, bis die Autobahn fertig ist“, fand Martin Dondl (WG).

„Dass manche Fahrer dort pausieren, werden wir nicht verhindern können. Wenn es öfter passiert, könnten wir höchstens wieder das Gespräch suchen“, schlug Rathauschef Geisberger vor. Eine andere Variante nannte Josef Auer (WG): Er brachte die Möglichkeit einer Gewichtsbegrenzung für die Parkplatz-Nutzer ins Gespräch.

Markus Ostermaier

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