Wolfgang Hipper (r.) und Ferdinand Geisberger, die Vorsitzenden des Buachna Heimatverein
+
Die Vision einer Heimatstube oder eines Heimatmuseums in Buch am Buchrain treiben die Vorsitzenden des Buachna Heimatverein, Wolfgang Hipper (r.) und Ferdinand Geisberger, voran (Archivbild).

Bürger können Gegenstände aus Haushalt und Landwirtschaft spenden – Standort noch nicht final festgelegt

Buachna Heimatverein träumt vom eigenen Museum

Der Buachna Heimatverein träumt von einem eigenen kleinen Heimatmuseum. Auch wenn der Raum dafür noch nicht fix ist - der Verein sucht schon mal die passenden Ausstellungsstücke.

Buch am Buchrain – Der Traum von einer eigenen Heimatstube oder sogar einem Museum besteht in der Gemeinde Buch schon länger. Langsam wird er etwas konkreter. Zwar steht der Standort noch nicht final fest. Allerdings sind die Bürger bereits jetzt aufgerufen, antike Altwaren aus dem vorigen Jahrhundert aufzubewahren und für die Ausstellung zu spenden. Initiator ist der Buachna Heimatverein.

Das Museum beziehungsweise eine Heimatstube könnte das bislang größte Projekt des vier Jahre alten Vereins werden. Im Mitteilungsblatt werden die Bucher dazu aufgerufen, beim Ausräumen von Wohnräumen oder Werkstätten an den Heimatverein zu denken, „bevor Sie den Krempel entsorgen“.

Der Standort steht noch nicht fest

Auf Nachfrage unserer Zeitung erläutert Vorsitzender Wolfgang Hipper, dass die Idee für ein Heimatmuseum vor allem auf seinen Stellvertreter Ferdinand Geisberger zurückgehe. Der Bürgermeister habe ihm schon lange von dieser Idee vorgeschwärmt. „Auch im Verein sind wir uns einig, dass das schon eine schöne Sache wäre“, so Hipper.

Was viele Bürger derzeit brennend interessiert, ist die Frage nach dem Standort für ein solches Museum. Hierzu gibt es allerdings noch keine spruchreife Lösung. „Aber wir haben etwas in Aussicht und hoffen sehr, dass der Ort in Erfüllung gehen kann“, sagt Hipper. Die noch geheime Immobilie wäre nach seiner Meinung ein Glücksgriff mit einer Innenraum-Gestaltung im früheren Stil. „Ich kann mir dafür eigentlich nichts Schöneres vorstellen“, schwärmt Hipper über den favorisierten Standort. Geisberger habe hierzu bereits mit den Verhandlungen begonnen und werde diese nach dem Sommer fortsetzen.

Die Bürger sollen bei der Sammlung der Einrichtung helfen

Auf dessen Initiative hin sollen aber bereits jetzt die Einheimischen bei der Sammlung der Einrichtung helfen. Der Heimatverein sucht vor allem Gerätschaften aus Haushalt und Landwirtschaft aus dem vergangenen Jahrhundert. Hipper nennt die Nachkriegszeit als interessanten Zeitraum. Auch Sterbebilder oder andere alte Aufnahmen sind gefragt.

Die ersten Rückmeldungen von Bürgern gibt es bereits. Hipper hat schon alte Zimmerer-Werkzeuge, eine Schreibmaschine und landwirtschaftliche Gabeln und Rechen erhalten. Auch einen antiken Holzpflug möchte ein Einwohner zur Verfügung stellen.

Bis das Museum verwirklicht werden kann, werden die Gegenstände bei Vereinskassier Kurt Kern zwischengelagert. „Das geht aber natürlich am besten bei kleineren Geräten“, erklärt Hipper. Der engagierte Rentner berichtet ohnehin, dass manche Bürgern mit der Abgabe ihrer Gegenstände noch warten sollten, bis der Standort endgültig feststeht. „Die Leute sind aber auf jeden Fall daran interessiert“, freut sich der Vereinschef.

Auch alte Zeitungsberichte und Fotos werden gesucht

Seiner Ansicht nach könnten ortsunabhängige landwirtschaftliche Geräte auch aus dem Besitz von Anliegern der umliegenden Gemeinden sein. Persönlichere Gegenstände wie Fotos sollten aber von Buchnern stammen, erklärt Hipper. Er selbst hat bereits alte Zeitungsberichte und Fotos über das frühere Leben oder von Schulklassen gesammelt. Er könnte sich auch eine ansprechende Platzierung der großen Sterbebildersammlung von Martin Loidl oder von Materialien des Kriegervereins vorstellen. Hipper zum geplanten Heimatmuseum: „Da könnte man schon etwas draus machen.“

Wer das Projekt Heimatstube/-museum und den Buachna Heimatverein unterstützen und Altwaren abgeben möchte, kann sich an die beiden Vorsitzenden Wolfgang Hipper, Tel. (0 81 24) 91 04 38 oder E-Mail wo-hipper@t-online.de, und Ferdinand Geisberger, Tel. (0 81 24) 71 21 oder E-Mail ferdinand.geisberger@buchambuchrain.de, wenden.

Markus Ostermaier

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schock-Diagnose für Maxima (8): So lebt die Kleine mit ihrer unheilbaren Krankheit
Schock-Diagnose für Maxima (8): So lebt die Kleine mit ihrer unheilbaren Krankheit
B 388: Sportwagen schleudert in VW Golf
B 388: Sportwagen schleudert in VW Golf
Betrunkener (21) donnert mit Auto in ein Fahrsilo
Betrunkener (21) donnert mit Auto in ein Fahrsilo
Juristisches Tauziehen um drei Minuten
Juristisches Tauziehen um drei Minuten

Kommentare