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Bereits fertig ist die neue Querungshilfe für Fußgänger in Buch. Dort entsteht das Baugebiet Haidfeld. Bürgermeister Ferdinand Geisberger ist sehr zufrieden mit der neuen Ortszufahrt.

Bauvorhaben im Gebiet Haidfeld

„Die neuen Begrüßungsgebäude von Buch“

Das Baugebiet Haidfeld, ein Waldkindergarten, Breitbandausbau oder Hammerbach – viele Vorhaben werden die Gemeinde Buch am Buchrain heuer beschäftigen. Dies kündigte Bürgermeister Ferdinand Geisberger im Gemeinderat an.

Buch am Buchrain– Im Fokus steht dabei das Baugebiet am Haidfeld. Die Erschließung konnte im vergangenen Jahr nicht mehr komplett vollendet werden. Hier soll es im April weitergehen. Kleinarbeiten, die Feinschicht und der Asphalt stehen noch aus. Der Bereich bei den gelben Containern muss zudem noch archäologisch untersucht werden. „Das wird aber wohl nur zwei Wochen dauern“, sagte Geisberger im Gespräch mit unserer Zeitung.

Er erwartet keine gravierenden, neuen Ergebnisse. Erfreulicherweise hätten sich die Kosten dieser Untersuchungen, die die Kommune trägt, im Vergleich zur anfänglichen Schätzung halbiert. Alle Funde will Geisberger heuer in einer öffentlichen Veranstaltung präsentieren. Die Reihenfolge zur Vergabe der Haidfeld-Baugrundstücke steht laut Geisberger. Die Verträge und offizielle Bekanntgabe werden sich aber wohl noch bis zum Frühjahr hinziehen.

Für das Feuerwehrhaus will Geisberger im April den ersten Bauentwurf vorstellen. Wegen der umfangreichen Planungen und der Auslastung der Bauunternehmen rechnet er aber erst mit einem Baubeginn im Jahr 2020. Das Projekt geförderter kommunaler Wohnungsbau, bei dem ebenfalls der Planungsverband die Kommune unterstützt, soll demnächst für Architekten ausgeschrieben werden. Hier sollen mindestens acht Wohnungen für Gemeindebedienstete entstehen. Dieses Gebäude und das Feuerwehrhaus seien „die neuen Begrüßungsgebäude von Buch“, so Geisberger.

Er hofft zudem, dass heuer der Breitbandausbau in Oberndorf, Haidberg und Drosselweg beginnt: „Die Telekom hat dafür 36 Monate Zeit, deswegen ist das noch ein bisschen ungewiss.“ Der Internetausbau in den anderen Außenbereichen sei soweit abgeschlossen, „aber an den Hausanschlüssen hapert es noch gewaltig“. Ab Frühjahr wolle er das Thema mit Nachdruck antreiben.

Spannend wird es dieses Jahr für den Waldkindergarten. Beim Anmeldetag im April wird der Bedarf abgefragt. Laut Geisberger müssten es Interessierte im zweistelligen Bereich sein, damit die neue Gruppe zustande kommt. „Ich schätze die Anmeldungen werden ausreichen, aber zum September schaffen wir es dann doch nicht mehr“, erklärte er. Die Zeit für Personalfindung, Anmeldung oder Errichtung werde einfach zu knapp. Deswegen würde man im März 2020 die Inbetriebnahme anstreben. Einen favorisierten Standort gebe es bereits.

Mit der Straßenbaubehörde werden die Gemeinden Buch und Walpertskirchen heuer über die Streckenführung des Geh- und Radwegs sprechen, der beide Kommunen verbinden soll. Der Grundstein dafür sei durch die Berücksichtigung in der Autobahn-Brückenplanung gelegt, sagte Geisberger.

Der Bucher Dauerbrenner Brunnen-Standort geht ebenfalls in eine neue Runde. Ergebnisse der Messdatensammler an den potenziellen Standorten sollen vorgestellt und die 2018 beschlossene Vorkaufsrechtssatzung umgesetzt werden.

Weitere kleinere Projekte in der Gemeinde sind die Planungen zur Hammerbach-Renaturierung (Pemmeringer Straße und Rosenstraße) und die Ausstattung des Spielplatzes am Fußballplatz. Das Gemeindehaus erhält einen neuen Eingangsbereich, Innenbeleuchtung und Ausstattung.

Die finanziellen Voraussetzungen für all diese Investitionen schafft der Gemeinderat heuer in den Haushaltsberatungen am morgigen Dienstag. Die öffentliche Sitzung beginnt um 20 Uhr im Gemeindehaus. MARKUS OSTERMAIER

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