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Coronavirus - SpanienAus allen Nähten platzt die Bucher Kindertagesstätte Rosengarten. Zwar wird mit der Naturgruppe ab Herbst das Angebot ausgebaut. Allerdings gibt es noch dringenden Bedarf in der Kinderkrippe (Symbolbild).
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Coronavirus - SpanienAus allen Nähten platzt die Bucher Kindertagesstätte Rosengarten. Zwar wird mit der Naturgruppe ab Herbst das Angebot ausgebaut. Allerdings gibt es noch dringenden Bedarf in der Kinderkrippe (Symbolbild).

Mehr Anmeldungen als Plätze in der Krippe

Kita Rosengarten platzt aus allen Nähten

Aus allen Nähten platzt die Bucher Kindertagesstätte Rosengarten. Zwar wird mit der Naturgruppe ab Herbst das Angebot ausgebaut. Allerdings gibt es noch dringenden Bedarf in der Kinderkrippe.

Buch am Buchrain – Der Anmeldetag für das Kita-Jahr 2020/21 war bereits im Februar, um entsprechenden Vorlauf für die Umsetzung des Waldkindergartens zu haben. Wegen der Corona-Pause war Rosengarten-Chefin Iris Lindinger allerdings erst jetzt im Gemeinderat zu Gast und berichtete über die aktuellen Planungen.

Derzeit besuchen 73 Kinder die Kita. Der Andrang fürs nächste Jahr ist laut Lindinger sehr groß: 24 Neuanmeldungen sind eingegangen. Davon sind 23 aus Buch, außerdem ist ein Flüchtlingskind dabei. Zehn Mädchen und Buben sind für die neue Naturgruppe registriert.

Krippe: 16 Anmeldungen für 12 Plätze

Besonders dringend ist der Bedarf in der Kinderkrippe. 16 Anmeldungen gab es im Februar, davon 14 Kinder aus Buch. Nach aktuellem Stand können aber lediglich zwölf Plätze angeboten werden. Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) ergänzte optimistisch, dass es seiner Einschätzung nach wieder 14 Plätze geben werde und man wieder eine Sondergenehmigung erhalte. Birgit Hippers (CSU) Rückfrage, ob die Eltern aller Wartelisten-Kinder voll berufstätig seien, bejahte Lindinger.

Nicht so zuversichtlich wie Geisberger war Matthias Steutzger (parteifrei). Seiner Einschätzung nach wird sich die künftige Nachfrage durch das aktuell entstehende Haidfeld-Baugebiet stark erhöhen. „Aber die Not ist eigentlich jetzt schon da. Die Eltern haben ja akuten Bedarf, wenn sie voll berufstätig sind.“

Geisberger deutete Umbaumaßnahmen an und wurde erst auf Hippers Nachfrage konkreter: Durch eine Umgestaltung unterer Räume, wie des Therapieraums, könnte zusätzlicher Platz geschaffen werden.

Container als Übergangslösung?

Als Übergangslösung für den dringenden Bedarf schlug Margit Kunstwadl (WG) die Unterbringung von Kindern in einem bewohnbaren Container – möglicherweise an einem anderen Ort – vor. „Von außen schauen sie ja oft etwas seltsam aus, aber innen sind sie ja recht wohnlich“, meinte Kunstwadl. In Forstern etwa ist der Hort in Containern untergebracht. Geisberger zeigte sich offen und meinte, dass dieser theoretisch auch auf Rosengarten-Parkplätzen platziert werden könnte.

Martin Dondl (WG) brachte eine ältere, wohl interne Gemeinderatsidee ins Spiel – die Umnutzung von Räumen des Pfarrhofs für die Kinderbetreuung. Martin Kern (SPD) plädierte dafür, bald eine Lösung zu finden und Budget einzuplanen. „Die Kita ist auf meiner Prio-Liste ganz oben und neben der Feuerwehr eine Pflichtaufgabe.“

15 bis 20 Kinder können die Naturgruppe besuchen

Steutzger war immer noch nicht mit den Planungsfortschritten zufrieden und wollte wissen, wieso es im vorigen Jahr bei einer anderen Erweiterungsidee auf Gemeindegrund nur geringe Fortschritte gegeben habe.

„Wir haben jetzt erst neue Plätze geschaffen mit dem Waldkindergarten, hast du das vergessen?“, platzte Dondl der Kragen. „Außerdem diskutieren wir ständig über die Kita-Erweiterung. Ich weiß nicht, was du noch willst.“ Auch Geisberger erwiderte, dass „wir nicht fünf Projekte auf einmal umsetzen können“. In Bezug auf Steutzgers konkrete Anfrage sagte er, dass entsprechende Vorbereitungen und Baurechtsanfragen durchgeführt worden seien.

Zur Naturgruppe berichtete Lindinger, dass das Landratsamt den Antrag auf Betriebserweiterung und das Kurzkonzept angenommen habe. Zwischen 15 und 20 Kinder könnten den Waldkindergarten besuchen. Im Moment wartet man auf die Rückmeldung zum Bauantrag. Geisberger ergänzte, derzeit laufe die Personalsuche. Gesucht werden zwei pädagogische Fachkräfte und eine zusätzliche Kraft. Das künftige Personal soll dann das endgültige detaillierte Konzept der Naturgruppe mit entwickeln.  

Markus Ostermaier

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