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So soll das neue Feuerwehrhaus in Buch aussehen. Dort bekommt auch der Gartenbauverein Räume, auch der Jugendtreff soll unterkommen.
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So soll das neue Feuerwehrhaus in Buch aussehen. Dort bekommt auch der Gartenbauverein Räume, auch der Jugendtreff soll unterkommen.

Kostenschätzung: gut vier Millionen Euro

Der erste Plan steht: So sieht das neue Bucher Feuerwehrhaus aus

Eine neue Heimat für Feuerwehr, Gartenbauverein und die Jugend entsteht am Bucher Haidfeld. Die Eingabeplanung hat der Gemeinderat einstimmig genehmigt. Die aktuelle Kostenschätzung geht von vier Millionen Euro aus.

Buch am Buchrain– Seit mehr als zehn Jahren plant die Gemeinde Buch das neue Gerätehaus. Wie mehrfach berichtet, erfüllt das jetzige Gebäude im Ortszentrum die Anforderungen schon lange mehr nicht. Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) war sichtlich froh, als der Gemeinderat nun die Eingabeplanung einstimmig beschlossen hat. „Ein Bau für die Zukunft“ solle das Haus werden.

Diese Investition hat aber einen stolzen Preis: die Brutto-Gesamtkosten betragen knapp über vier Millionen Euro. Dies liegt mitunter am Zeitpunkt der Großbaumaßnahme: In vielen Kommunen werden gerade Feuerwehrhäuser gebaut, berichtete der Bucher Architekt Thomas Binkert, der gemeinsam mit Christian Appel aus Isen eine Bietergemeinschaft bildete und den Auftrag erhielt. Die Kostenermittlung habe im Voraus viel Arbeit bereitet, Baufirmen seien ausgelastet. „Es ist eine schwierige Zeit zum Bauen, aber wir tun alles dafür, dass die Kosten niedrig gehalten werden können“, versicherte Binkert.

Er verwies auch darauf, dass es sich bei dem Gerätehaus um kein gewöhnliches Einsatzgebäude handle. Dort erhält der Gartenbauverein ein kleines Büro und zwei Räume, wo nicht nur Obst gepresst, sondern der Saft auch erhitzt werden kann. Zudem soll es einen Raum für die Jugend geben – samt eigener Toiletten und Platz im Garten. „Diese zwei Nutzungen wirken sich freilich auch auf die Größe und die Kosten des Hauses aus“, so Binkert.

Die restlichen Räume sind für die Feuerwehr bestimmt. Die Raumplanung bedeutet für sie eine deutliche Optimierung. Geplant sind drei Tore und somit Platz für drei Einsatzfahrzeuge, die direkt auf die Hauptstraße fahren können. Die Stellplätze für Mitglieder sind im Norden angeordnet, teilweise mit Carports als Schallschutz zu den Wohnhäusern. Ebenerdig sind Umkleiden, Werkstatt, Teeküche, Büros und Terrasse geplant. Zu den Lagerflächen im Keller gelangt man auch über einen Aufzug. Im ersten Stock finden ein Schulungsraum, Kleiderkammer, Räume für die Jugendfeuerwehr, Besprechungen oder Erste-Hilfe-Notfälle Platz. Und es gibt einen kleinen Speicher, dessen Nutzung noch nicht sicher ist. Die komplette Planung ist noch nicht final und kann nach Zustimmung von Landkreis und Regierung in der anschließenden Werkplanung noch etwas geändert werden, erklärten die Architekten.

Gewisse Ideen für Einsparungen gebe es schon, etwa Balkone, Überdachungen oder der Lichtfirst. „Wobei das keine großen Würfe sind und wir trotzdem nicht unter vier Millionen kommen“, sagte Appel. Die teuersten Investitionen sind für Baukonstruktionen (1,9 Millionen Euro) und technische Anlagen (796 000 Euro). 641 000 Euro betragen die Baunebenkosten, 510 000 Euro die Außenanlagen und 163 000 Euro die Ausstattung.

Bei der Wärmeversorgung favorisierte der Gemeinderat eine Pelletheizung, da diese mit dem gegenüberliegenden kommunalen Wohnungsbau kombiniert werden könne. Sie wird um 215 000 Euro kosten, schätzte Theo Haberthaler von Energieplan. Dringend empfahl er auch eine lufttechnische Anlage (98 000 Euro). Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen kosten 135 000 Euro. Sein Kollege Martin Sommer erklärte die Positionen Starkstromanlage, Aufzug sowie Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen (320 000 Euro).

Ingenieur Stephan Schletter empfahl ebenfalls die Pelletheizung, da diese mit 35 Prozent Zuschuss gefördert werde. Zudem berichtete er von einem Tilgungszuschuss von 80 000 Euro, der Buch gewährt werde. Die Fördermöglichkeiten seien jedoch „eher unwesentlich“, fasste Binkert zusammen.

Der Gemeinderat zeigte sich zufrieden mit der Eingabeplanung. Josef Auer (WG) lobte die unauffällige, weiß-grüne Gestaltung des Hauses. Es sei „optisch ansprechend und passt ins Ortsbild“. Er regte dennoch an, im weiteren Planungsverlauf nach Einsparungsmöglichkeiten zu suchen.

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