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Mitreißend war der Auftritt der Gospelsterne unter der Leitung von Eric Bond (M.) in der Bucher Pfarrkirche St. Martin. Mit ihren modernen Liedern sorgten sie im ökumenischen Gottesdienst für fröhliche Gesichter.

Buch am Buchrain 

St. Martin: Gospelsterne bringen Schwung in die Pfarrkirche

Auftritt der Gospelsterne im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes. 

Buch am Buchrain Deutsche Gospelmusik gibt es in Buch am Buchrain selten zu hören. Umso angetaner waren die Besucher des ökumenischen Gottesdienstes des Pfarrverbandes Maria Tading vom Auftritt der Gospelsterne. Auf Einladung des ökumenischen Arbeitskreises der Gemeinden Buch, Forstern und Pastetten war der Chor aus München gekommen. Freilich nicht zufällig, denn Martina Reuter und Angelika Löwenberg gehören nicht nur dem ökumenischen Arbeitskreis an, sondern singen auch bei den Gospelsternen.

Den Chor ins Leben gerufen hat der aus Ohio stammende Eric Bond. Bei allen in Buch vorgetragenen Gospels sang anfangs nur Bond, der 30-köpfige Chor setzte später ein. Nach ruhigem Beginn werden die Lieder mitreißend und fröhlich.

Schon nach wenigen Tönen ist klar: Bond ist Vollblutmusiker. Seine warme, gefühlvolle Soul-Stimme geht unter die Haut. Manchmal ist seine Stimme so eindrucksvoll, dass er sein Mikrofon gar nicht mehr bräuchte.

Der Chor ist optisch durch die gelb-orangenen Umhänge ein Blickfang. Die Gospelsterne haben ihr Repertoire perfekt einstudiert und kennen ihre Einsätze. Nur selten wechselt Bond Standort und Blickrichtung, um den Chor zu dirigieren. Es wird gewippt, geschnipst und geklatscht – die lebhafte Präsenz kommt beim Publikum nach anfänglicher Zurückhaltung an. Die Gläubigen singen sogar mit – nachdem Bond das zweite Lied scherzhaft unterbrach, um die Stimmen der Zuhörer mit Übungen aufzuwärmen.

Der gut besuchte Gottesdienst stand unter dem Motto „Miteinander oder lieber allein?“. Neben dem Arbeitskreis gestalteten ihn Gemeindereferentin Manuela Steck und Erdings evangelischer Pfarrer Christoph Keller. Er betonte die Wichtigkeit der gegenseitigen Verantwortung der Generationen und vor allem deren Austausch. Die ganze Gesellschaft sei gefordert, um Familienleben und Zusammenhalt zu fördern statt zu spalten. markus ostermaier

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