Schnelles Internet soll mit Glasfaser in Vaterstetten für die Bürger angeboten werden.
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Weitere Bereiche von Buch können mit Breitband versorgt werden. Das ergab eine Markterkundung (Symbolbild).

Breitband: Noch knapp 400 Adressen förderfähig – Zusammenarbeit mit Pastetten geplant

Buch „ein interessantes Gebiet für Netzbetreiber“

Weitere Bereiche von Buch können mit Breitband versorgt werden. Das ergab eine Markterkundung. Buch will das Konzept umsetzen und strebt dabei eine Zusammenarbeit und gemeinsame Ausschreibung mit Pastetten an. Der VG-Partner muss den Planungen erst noch zustimmen.

Buch am Buchrain – Virtuell im Bucher Gemeinderat zugeschaltet war Michael Himmelstoß von der beauftragten Firma IK-T aus Regensburg. Der Diplom-Ingenieur sprach von einer guten Ausgangslage in Buch, denn in den vergangenen Jahren wurden bereits viele Außenbereiche mit schnellerem Internet erschlossen. Die neue Markterkundung habe ergeben, dass es noch 396 Adressen gebe, die förderfähig seien und mit Breitband versorgt werden könnten. Sie liegen im Hauptort sowie in den Ortsteilen Hausmehring, Pitz, Herweg und Oberndorf.

IK-T schätzt, dass der Ausbau Kosten in Höhe von sechs Millionen Euro verursachen wird. Davon würden 5,4 Millionen Euro durch das bayerische Gigabit-Förderprogramm finanziert, Buchs Eigenanteil betrage etwa 600 000 Euro. Dabei sei man von einem Erfahrungsschätzwert von 15 000 Euro pro Hausanschluss ausgegangen. Die Förderung werde vermutlich in Raten nach drei Rechnungen ausbezahlt, antwortete der Experte auf Frage von Robert Ulzhöfer (SPD).

„Sie sind ein interessantes Gebiet für Netzbetreiber“, urteilte Himmelstoß. Im Vergleich etwas weniger attraktiv sei das Gebiet der Nachbargemeinde Pastetten, wo ebenfalls eine Markterkundung durchgeführt wurde. Falls auch das dortige Gremium zustimmt, könnte eine interkommunale Zusammenarbeit erfolgen, voraussichtlich in Form einer gemeinsamen Ausschreibung mit zwei Losen je Kommune.

Die Frage von Josef Auer (WG), ob Buch ohne Pastetten bessere Chancen auf mehr Angebote der Netzbetreiber hätte, verneinte Himmelstoß. Jedes Los werde von den Versorgern separat betrachtet. Auch die zusätzliche Förderung für interkommunale Zusammenarbeit (50 000 Euro) sei nicht davon abhängig, ob beide Kommunen tatsächlich Angebote erhalten.

Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) sagte, das Förderprogramm sei für Buch sehr attraktiv: „Dann ist bald das ganze Gemeindegebiet versorgt.“ IK-T wurde mit der weiteren Planung beauftragt. Himmelstoß informierte das Gremium bereits vorab, dass die Ausschreibung zur Vergabe des Ausbaus wegen der hohen Investitionssumme europaweit und mit bestimmten Auflagen erfolgen müsse.

mot

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