JungBürgerBefragung

Bucher Jugend darf mitreden

Buch am Buchrain - Die Gemeinde Buch am Buchrain will wissen, wo die Jugend der Schuh drückt. Kommende Woche beginnt die Jungbürgerbefragung.

Die Meinung der jungen Gemeindeeinwohner zählt in den nächsten Wochen in Buch am Buchrain. Am Montag, 19. September, startet die dreiwöchige Jungbürgerbefragung, die Klarheit geben soll über die Wünsche und Interessen des Nachwuchses.

Wie berichtet, hatte Buchs Jugendreferent Bernhard Blasi den Anstoß für die Aktion gegeben. Die Kommune engagierte schließlich als Unterstützung den Sozialpädagogen Matthias Gallenberger aus Isen. In seinem Heimatort hat der Angestellte der Brücke Erding bereits eine derartige Befragung durchgeführt – und soll sein Wissen nun in Buch einbringen.

Dafür erhalten 200 Bürger im Alter von zehn bis 21 Jahren am 19. September Post von der Gemeindeverwaltung. Neben dem blauen Fragebogen können die Empfänger auch ein Dokument für eine Verlosung (gelber Umschlag) ausfüllen. Als Anreiz zur Teilnahme werden jeweils zweimal die Geldbeträge von 100 Euro, 50 Euro und 25 Euro verlost. Im zudem beilegten Anschreiben motiviert Bürgermeister Ferdinand Geisberger die jungen Menschen, „die jugendpolitischen Fragen in der Gemeinde mitzubestimmen und euren Wohnort so zu gestalten und zu verändern“.

Im Juni wurde der vierseitige Fragebogen bereits im Gemeinderat vorgestellt und angepasst. Besonders interessant findet Geisberger die Fragen zur Freizeitgestaltung, wie viel Freiraum die Jugendlichen haben, wie sie diese Zeit gestalten, und ob sie in einem Verein aktiv sind. „Und gespannt bin ich auch, ob sie gerne hier wohnen, und wie sie mit unseren Angeboten zufrieden sind“, erläutert der Bürgermeister.

Bis 10. Oktober kann der Nachwuchs die ausgefüllten Bögen in den Gemeinde-Briefkasten einwerfen. Nach der Auswertung, die Gallenberger übernehmen wird, werden die Ergebnisse am 24. November in der Jungbürgerversammlung im Rathaus präsentiert. Bei diesem Termin werden sich auch ein paar Vereine persönlich vorstellen.

Geisberger hofft auf viele Antworten und rechnet mit einer 40- bis 50-prozentigen Rücklaufquote. „Wenn wir die Ergebnisse haben, werden wir sehen, was wir umsetzen können, und was finanziell machbar ist“, sagt er.

Markus Ostermaier

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