Der Fußweg am Bucher Sportplatz
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Am Sportgelände und auf dem Fußweg zum Ort sollen bald Laternen scheinen.

Solarlaternen am Sportgelände, auf Fußweg und an der Kirche

Damit die Bucher nicht mehr im Dunkeln tappen

  • Henry Dinger
    vonHenry Dinger
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Mit Solarlampen will die Gemeinde Buch am Sportgelände und an der Kirche für hellere Verhältnisse sorgen. Bis Ende Oktober sollen die Laternen stehen.

Buch am Buchrain – Wer in Buch am Buchrain zwischen dem Ende der Brunnenstraße und dem Sportgelände unterwegs ist, muss im Dunkeln seinen Weg nicht mehr mühsam suchen. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, dort Laternen aufzustellen.

Verantwortlich dafür werden die Kraftwerke Haag (KWH) sein, deren Mitarbeiter Klaus Loidl den Räten die geplante Beleuchtung näher erläuterte. Da das Verlegen eines Kabels die Gemeinde sehr viel teurer kommen würde, schlug Loidl Solarlampen vor, die mit einem Akku betrieben werden. Die Laternen werden auf dem Verbindungsweg in weitem Abstand stehen. „Wenn das nicht ausreicht, kann man später immer noch Lampen dazwischen setzen“, so Loidl.

Auch am Parkplatz der Sportanlage und am Bauhof sollen Lampen aufgestellt werden. Die komplette Technik mit LEDs, Akkus und Solarpaneelen sitzt im Kopf der Laternen. Alles ist so abgedichtet, dass sich dort keine Insekten sammeln können und es auch auch keine Nistmöglichkeiten gibt. Der Pfosten wird in ein PVC-Rohr mit einem Durchmesser von 25 Zentimeter gesteckt, das einen Meter tief in der Erde versenkt wird. Der Zwischenraum wird mit Kies befüllt, der obere Bereich mit einer fünf Zentimeter dicken Betonschicht abgedeckt. „Damit kann man die Laterne leicht auswechseln“, so der Fachmann. Ein Tausch werde irgendwann erforderlich sein, denn der Akku könne nicht einzeln ersetzt werden. Laut Hersteller schafft er bis zu 100 000 Betriebsstunden.

Viel Erfahrung, so Loidl, haben die KWH noch nicht mit diesen Leuchten. Immerhin teste man seit geraumer Zeit ein Probeexemplar auf dem Betriebshof. Zum Aufladen müsse nicht zwingend die Sonne scheinen, Tageslicht reiche aus. Selbst unter ungünstigen Wetterbedingungen strahle das Licht auch nach einer Woche noch nachts. Die Leuchtkraft lasse sich so regulieren, dass sich die Lampe nach einer gewissen Zeit selbst dimme und später wieder hochfahre.

Die Gemeinde will nun auf dem Weg und im Bereich des Sportgeländes acht Lampen setzen lassen. Eine weitere wurde mitbestellt. Sie soll in Haidberg den Bereich an der Kirche erhellen. Da die KWH einen Preisnachlass von 3000 Euro anbietet, wenn die Gemeinde die Laternen als Vorzeigeobjekte für andere Gemeinden zur Verfügung stellt, müssen aus dem Ortssäckel für alle zusammen etwa 22 000 Euro genommen werden. Das Ziel sei es, so Bürgermeister Ferdinand Geisberger, die Beleuchtung bis Ende Oktober fertigzustellen.

Henry Dinger

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