Kreißsaal-Schliessung 

„Ein Ding der Unmöglichkeit“

Die vorübergehende Schließung der Geburtsstation am Klinikum Erding beschäftigt auch den Bucher Gemeinderat.

Buch am Buchrain  Robert Ulzhöfer (SPD) wurde deutlich: „Als Gemeinde können wir das nicht dulden. Ich finde das ein Ding der Unmöglichkeit. Falls andere Landkreise wie Ebersberg oder Freising irgendwann noch folgen sollten, würden wir auf einen Status wie in den 50er Jahren zurücksinken.“

Ulzhöfer schlug vor, an den Landkreis eine Stellungnahme zu senden, um zu betonen, dass Buch am Buchrain die Erdinger Geburtshilfe wichtig ist. Dafür sprach sich auch Matthias Steutzger (parteifrei) aus: „Die Gemeinde zahlt einen Haufen Kreisumlage, also dürfen wir dafür auch eine gewisse Dienstleistung fordern.“

Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) nannte die Schließung der Geburtsstation ebenfalls „ein Unding“. Er begrüßte es, dass Buch Stellung bezieht, da auch Gemeindebürger davon betroffen seien.

Erfreulicheres gab es bei der kommunalen Kinderbetreuung zu berichten. „Im Moment ist der Kindergarten ja voll belegt“, sagte Martin Kern (SPD) zufrieden. Als Kita-Ausschuss-Vertreter interessierte ihn der Trend in den nächsten Jahren.

Im Gemeinderat gaben dazu Kindergartenleiterin Iris Lindinger und Gemeindemitarbeiterin Evi Schmid Auskunft. Lindinger antwortete, dass vor kurzem eine Bedarfsumfrage unter Eltern durchgeführt worden sei. Das werde alle zwei Jahre gemacht, so Schmid, aber die Rücklaufquote halte sich in Grenzen. Sie sei gerade dabei, die Antworten auszuwerten, aber eventuell könnten schon in der nächsten Sitzung das Ergebnis und der zu erwartende Trend vorgestellt werden. Aktuell gibt es für das Kindergarten-Jahr ab September 64 Anmeldungen. Schmid vermutet, dass es maximal 73 Kinder werden könnten.

mot

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