Zu klein und nicht mehr modern das Bucher Feuerwehrhaus rechts neben dem Gemeindehaus. Die Planungen für das neue Gebäude am Haidfeld laufen. Foto: mot

Feuerwehrhaus und Geh- und Radweg im Fokus der Planungen 2016

Im Fokus: Feuerwehrhaus und Geh-und Radweg

Buch am Buchrain - Das neue Feuerwehrhaus mit Baugebiet und der Geh- und Radweg nach Haidberg sind für Buchs Bürgermeister heuer die wichtigsten Themen. Ferdinand Geisberger gibt einen Überblick über die Planungen Buchs im Jahr 2016.

Spannend bleibt die Erweiterung der Fellnerstraße. Der Gemeinderat schlug zuletzt zugunsten einheimischer Bauinteressenten eine Einzelbebauung und einen eventuellen Grundstückstausch vor. Bürgermeister Geisberger sagte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass eine Stellungnahme abgewartet werde. „Aber wenn sich an der grundlegenden Situation nichts ändert, ist die Erweiterung gestorben“, erklärt er. Immerhin hätte der Gemeinderat mehrheitlich auch den zuletzt kleinsten Bebauungsentwurf abgelehnt.

Angrenzend an dieses Thema wird sich die potenzielle, große Baulandsausweisung im Südwesten des Schmiedsbergs noch länger hinziehen. „Das ist alles sehr offen und es gibt noch so viele Hürden“, sagte der Bürgermeister. Die Grundstückseigentümer bräuchten Bedenkzeit. Außerdem werde die Gemeinde rechtsanwaltliche Beratung hinzuziehen.

Wie berichtet, muss nun wegen der Förderfähigkeit der Geh- und Radweg nach Haidberg überplant werden. Wie gewünscht soll innerorts auf der Haidfeld-Straßenseite ein Gehweg mit 2,50 Meter Breite entstehen. Auf der Schmiedberg-Seite werde es vermutlich ein Gehweg mit circa 1,50 Meter, der nicht ganz dieser Norm entspreche, erklärte Geisberger. Ziel der Gemeinde sei die Antragstellung vor der Sommerpause, damit ab Frühjahr 2017 gebaut werden kann.

In diesem Zug soll dann auch die Erschließung und Einfahrt zum neuen Baugebiet am Haidfeld erfolgen. Dorthin kommt auch das neue Feuerwehrhaus. Zwar ist die Flächennutzungsplan-Änderung noch nicht abgeschlossen. Der Satzungsbeschluss erfolgt vermutlich erst im Juni. Trotzdem lässt die Kommune schon Entwürfe für das Feuerwehrhaus und das Baugebiet anfertigen, um ab 2017 zu bauen. Die Wohnflächen sollen über ein Einheimischenmodell vergeben werden, so Geisberger.

Das schwierige Kapitel Mobilfunkversorgung wird auch heuer wieder eine Rolle spielen. Wie Geisberger erzählte, konnten die Infrastrukturprobleme geklärt werden. Wegen des vermutlichen Wegfalls der Hauptzufahrt zum Handy- mast-Standort aufgrund des A 94-Weiterbaus will die Deutsche Telekom den Sendemast bis Mai 2016 aufstellen. Die A 94 ist auch Thema in der Bürgerversammlung am 17. März. Ein Vertreter der Autobahndirektion wird über das Projekt informieren.

Von der A 94 betroffen ist die Gemeinde beim geplanten Geh- und Radweg nach Walpertskirchen. Das Staatliche Bauamt Freising überlegt Lösungen zur Querung der Autobahn, danach richtet sich auch die Straßenseite. Laut Geisberger wird der Bau nicht vor 2019 erfolgen.

Mittlerweile ausgewertet wurden die Bürger-Befragungsergebnisse für die gemeinsame Wunsch-Busverbindung der Gemeinden Buch, Pastetten, Forstern und Wörth nach Erding. Die Ergebnisse werden im Gremium demnächst vorgestellt.

Bald werde sich auch entscheiden, ob Buch eine Erdgas-Versorgung erhält. Am Dienstag, 1. März, kommt ein Vertreter der Energienetze Bayern in die Gemeinderatssitzung. Ebenso wird sich die Kommune bis Herbst noch mit der Ausschreibung zum Internet-Breitbandausbau beschäftigen.

In der Bucher Flüchtlingsunterkunft sind heuer wieder neue Bewohner zu erwarten, da aktuell nur acht Senegalesen in der Wohnhaushälfte wohnen (ausgelegt für 17 Personen). Die Suche nach weiteren Unterkünften oder Container-Flächen wird Buch weiter beschäftigen.

128 Stellplätze, Teerung und Ausbau der Kiesstraßen sowie ein „ordentliches Gesamtbild“ sind für das Sport- und Freizeitgelände geplant. Ausschreibung und Umsetzung des Konzeptes sollen bis Jahresende erfolgen (Bericht folgt).  mot

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