Gemeinderat Buch am Buchrain 

Männerkongregation: 1400 Euro Zuschuss für Standarte

Finanzielle Unterstützung für die marianische Männerkongregation von Buch am Buchrain beim Kauf einer Standarte

Buch am Buchrain– Die Marianische Männerkongregation von Buch am Buchrain soll beim Kauf einer Standarte finanziell unterstützt werden. Da war sich der Gemeinderat einig. Eine Diskussion verursachte eher der Zeitpunkt der Auszahlung.

Die 1890 gegründete Männerkongregation ist mit 38 Mitgliedern der zweitälteste Verein Buchs , wie Vorsitzender Johann Haberl in seinem Schreiben an die Gemeinde informierte. Bisher habe der Verein noch nie die finanzielle Hilfe der Gemeinde gebraucht, bei der Anschaffung einer Standarte für 7000 Euro benötige man aber noch etwas Unterstützung. Diese sei notwendig, da die Männerkongregation bei Veranstaltungen im Vergleich zu anderen Vereinen recht unauffällig sei.

Der Großteil des Kaufbetrages sei durch Spenden oder Vereinsvermögen gedeckt. Laut Haberl ist noch eine Restsumme von etwa 2000 Euro offen. Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) sprach sich dafür aus, die Männerkongregation finanziell zu unterstützen – allerdings erst 2019. „Wegen 2000 Euro brauchen wir keinen Nachtragshaushalt zu machen“, sprach sich Martin Kern (SPD) für eine Auszahlung schon in diesem Jahr aus. „Der Gemeinde tut das nicht so weh wie dem Verein“, meinte auch Margit Kunstwadl (WG).

Mit Bernhard Blasis und Thomas Steidlers (beide CSU) Vorschlag, die Männerkongregation wie zuletzt auch andere Vereine bei ihrem Antrag mit 20 Prozent, also 1400 Euro, zu unterstützen, konnten sich alle Ratsmitglieder anfreunden. Beide CSU-Räte vertraten aber auch Geisbergers Standpunkt mit Auszahlung im Folgejahr. Matthias Steutzgers (parteifrei) Auffassung, dass bisher immer alle Vereine die Auszahlung sofort erhalten hätten, widersprach der Bürgermeister. Er verweise immer auf eine frühzeitige Beantragung, damit die Projekte in den Haushalt eingeplant werden können, erklärte Geisberger. „Bei größeren Investitionen ist das ja auch sinnvoll, aber doch nicht bei 1400 Euro“, entgegnete Martin Ostermeier (CSU).

Als mit Martin Dondl (WG) ein weiterer Gemeinderat für die sofortige Förderung argumentierte, schwankten auch die Diskussionsgegner der CSU um. So beschloss das Gremium einstimmig, die Beteiligung in Höhe von 1400 Euro bis spätestens September auszubezahlen. mot

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