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Fünf große Buchen stehen am Spielplatz Fellnerstraße. Die Bucher Gemeinderätin Margit Kunstwadl findet, das sind zu viele. Den Bürgermeister stören sie nicht.  

Gemeinderat Buch am Buchrain 

Zu viele Bäume auf dem Spielplatz?

Die mobile Fußgängerampel im Ortszentrum von Buch am Buchrain war erneut Thema im Gemeinderat. Matthias Steutzger (parteifrei) hatte schon bei vorangegangenen Sitzungen immer wieder gefordert, für die Autofahrer kurz vor der Ampelanlage Hinweisschilder aufzustellen. 

Buch am Buchrain – Die mobile Fußgängerampel im Ortszentrum von Buch am Buchrain war erneut Thema im Gemeinderat. Matthias Steutzger (parteifrei) hatte schon bei vorangegangenen Sitzungen immer wieder gefordert, für die Autofahrer kurz vor der Ampelanlage Hinweisschilder aufzustellen. Dieses Mal kam der Wunsch von Margit Kunstwadl. Der Wählergruppe-Rätin sei zugetragen worden, dass sich dort kürzlich beinahe ein Verkehrsunfall ereignet hätte. Demnach wollte ein Fahrzeug einen Radfahrer überholen und hätte fast einen Fußgänger übersehen, der die Straße bei Grün überqueren wollte.

Kunstwadl bat deswegen nicht nur um Hinweisschilder, sondern fragte auch, ob man die Ampel-Lichter nicht ein wenig drehen könne. „Außerdem fände ich es sinnvoll, wenn in der Vorstadt ein Messgerät aufgestellt würde, damit die Fahrzeuge nicht zu schnell an die Ampel heranfahren“, sagte sie.

Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) hatte ebenfalls von dem Beinaheunfall gehört und erklärte, diese Infos bereits an das Straßenbauamt weitergegeben zu haben. Seinen Informationen nach könne man die Ampeln nur schwer anders positionieren, aber dies solle geprüft werden.

Kunstwadl sprach zudem den Spielplatz an der Fellnerstraße an. Sie kritisierte, dass die fünf Buchen auf der eher kleinen Spielfläche „zu viel sind, da sie einfach sehr wuchtig sind“. Zudem verursachten sie im Herbst sehr viel Laub, das zuletzt nicht entsorgt worden sei. Geisberger stand der Entfernung einer oder mehrerer Buchen ablehnend gegenüber. „Die Bäume sorgen dort für ein gutes Klima und behindern keinen“, meinte er.

mot

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