Gemeinderat Buch am Buchrain

Radweg nach Haidberg kostet eine halbe Million Euro

Buch am Buchrain - 505 000 Euro kostet die Gemeinde Buch am Buchrain der Geh- und Radweg nach Haidberg. Dem neuen Planungspaket wurde zugestimmt. Wunschdatum für die Errichtung ist 2017.

Einen wichtigen Beschluss hat der Gemeinderat von Buch am Buchrain am Dienstagabend beim Geh- und Radweg nach Haidberg (Staatsstraße 2332) gefasst. Das Gremium genehmigte den aktuellen Plan und stimmte ohne Gegenargumente für dessen Einreichung und Beantragung einer Förderung. Anton Dworzak vom Ingenieurbüro Schelzke aus Isen stellte noch einmal die wichtigsten Daten vor. Aus der jüngsten Besprechung im April hatten sich noch ein paar zu klärende Punkte ergeben. Bekanntlich wurde wegen der Förderfähigkeit des Projektes eine neue Überplanung notwendig. Auf der Haidfeld-Seite soll nach wie vor ein behindertengerechter Gehweg mit einer Breite von 2,50 Meter entstehen. Von dieser Norm wird man auf der gegenüberliegenden Straßenseite abweichen müssen. Entlang der Schmiedberg-Wohnbebauung kann aus Platzgründen nur ein schmälerer Gehweg mit 1,50 Meter Breite, teilweise mit Sicherheitsstreifen, weiter gebaut werden. Wie Dworzak außerdem erläuterte, wird hier eine Erweiterung der Straßenentwässerung eingeplant. Diese sei notwendig, da die Staatsstraße etwas in Richtung Süden „hänge“. Zu diesem Thema sagte Feuerwehrkommandant Thomas Steidler (CSU), dass die Straßenabläufe in der Bucher Vorstadt die Wassermassen beim jüngsten Starkregen gar nicht mehr richtig bewerkstelligen konnten und man dies bei den neuen Abflüssen beachten sollte. Dies fand auch Matthias Steutzger (parteifrei) wichtig, da „Starkregenereignisse stark zunehmen“. Laut Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) müsse das Entwässerungsthema ohnehin noch einmal separat mit dem Straßenbauamt besprochen werden. Generell soll die Staatsstraße 2332 kurz nach Ortsausgang um einen guten Meter in Richtung Norden, also auf die Haidfeld-Seite, verbreitert werden. Kurz vor der Einfahrt zum künftigen neuen Feuerwehrhaus wird eine Querungshilfe für Fußgänger gebaut. Vom Ortsschild will man dann bis zum Ortsteil Haidberg einen kombinierten Geh- und Radweg errichten. Außerdem wurde über die Möglichkeit der Versetzung der Lärmschutzwand im Bereich des Kinderspielplatzes gesprochen. So könnte man auf der Straßenseite mehr Platz gewinnen. Die Verlegung dieser etwa 14 Meter kostet laut Dworzak 9 000 Euro. „Das macht aber Sinn“, meinte Martin Dondl (WG). „Wir würden uns wahrscheinlich ärgern, wenn wir es nicht machen“, sagte auch Margit Kunstwadl (WG). Der Bürgermeister erklärte: „Ich kann mich gut damit anfreunden, auch wenn die Versetzung nicht förderfähig ist.“ Die Gesamtkosten für alle mit dem Geh- und Radweg verbundenen Maßnahmen liegen bei 505 000 Euro. Davon kostet die Straßenaufweitung 135 000 Euro. Auf einen Teil des Kostenpakets gibt es eine Förderung. „Am kleineren Gehweg wird sich aber wahrscheinlich niemand beteiligen. Auch die Straßenentwässerung und die Verkehrsinsel werden voraussichtlich gestrichen“, vermutete Ingenieur Dworzak. Als „schöne Summe“ bezeichnete Geisberger den Investitionsbetrag. Ihm ist wichtig, dass die Planung bis Anfang August eingereicht wird, damit man noch für 2017 eine Förderung beantragen kann.

mot

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