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Konzert in der Pfarrkirche St. Martin Buch am Buchrain 

Gänsehautmomente zum Patrozinium

Ein kurzweiliges Patroziniumskonzert bot Bärbel Mayrhofer mit dem Kirchenchor von Buch am Buchrain. Der letzte Auftritt des Bucher Chors in der Pfarrkirche St. Martin liegt schon ein paar Jahre zurück. Dies war laut Mayrhofer vor allem mehreren Krankheitsausfällen geschuldet. Pfarrer Christoph Stürzer, der sich über den guten Besuch freute, hat zudem laut Mayrhofer die Idee eines neuen Konzerts sehr unterstützt.

Buch am Buchrain – Zur akustischen Begleitung hatte die Chorleiterin talentierte Musiker ausgesucht, die zum Teil Mitglieder im Erdinger Kammerorchester sind. Neben Mayrhofers Kindern Lukas (Violoncello), Pauline und Celia sowie Alexandra Wagner (alle Violinen) gehörten auch ihr Mann Franz (Viola) und Kerstin Gallenberger (Cembalo) zum Ensemble. Musiker und Sänger waren perfekt vorbereitet und aufeinander abgestimmt.

Das Konzert startete mit „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Im Anschluss folgte ein zweites Stück des österreichischen Komponisten. Bei „Laudate Dominum“ sorgte Elisabeth Mühlhuber anfangs mit ihrem Solo-Soprangesang für Gänsehaut. Der komplette Chor stieg erst später ein. Zur Mitte des Konzerts lag der Fokus auf dem Musikensemble. Die Triosonate C-Dur für Oboe, Violine und Cembalo von Georg Philipp Telemann war ohne Gesang. Pauline Mayrhofer wechselte hier von der Geige zu ihrem eigentlichen Hauptinstrument, der Oboe.

Ihr ausgezeichnetes Gesangstalent durfte die Chorleiterin anschließend selbst unter Beweis stellen. Bei der Kantate „Erquicktes Herz sei voller Freuden“, ebenfalls von Telemann, übernahm Bärbel Mayrhofer den Altgesang. Gerade als der Regen vom Wind wieder etwas stärker gegen die Kirchenwände gepeitscht wurde, präsentierte der Kirchenchor das stimmgewaltige „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel.

Letzter offizieller Programmtitel war „Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken“ von Dietrich Buxtehude. Die Solostimmen übernahmen Elisabeth Mühlhuber (Sopran), Konrad Kesenheimer (Tenor), Wolfgang Hipper (Bass) und Chorleiterin Mayrhofer (Alt).

Als Zugabe wurde zudem der Choral „Jesu meine Freude“ aus der gleichnamigen Motette von Johann Sebastian Bach gesungen.Markus Ostermaier

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