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Eine Ortsmitte von Buch wird sich in einigen Jahren stark verändern. 

Prozess wird viele Jahre dauern

Ortsmitte von Buch: Auch die Bürger sollen mitreden

Viel verändern wird sich in einigen Jahren in der Ortsmitte von Buch am Buchrain. Nun gibt es zur Überlegung der Neugestaltungen auch einen offiziellen Beschluss.

Buch am Buchrain – Einstimmig stimmte der Gemeinderat dafür, beim Amt für ländliche Entwicklung einen Antrag zur Erstellung eines Ortskernentwicklungskonzepts mit Aufnahme in das entsprechende Dorferneuerungsprogramm zu stellen.

Zu diesem Thema gab es in der Kommune im Februar einen Termin mit dem Amt für ländliche Entwicklung. Vertreten war hier auch die Familie Loibl, die bereits im Dezember die Neuplanung ihres Anwesens angekündigt hat, zu dem auch das Gasthaus mit der Pizzeria Gallo Nero gehört (wir berichteten).

In dem Ortskernentwicklungskonzept sollen Möglichkeiten des zukünftigen Ortsbilds geprüft und ein Leistungsbild erstellt werden. „Was da rauskommen wird –keine Ahnung“, erläuterte Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU).

Das Konzept sei je nach Finanzkraft der Kommune mit 60 Prozent förderbar. Öffentliche Plätze und Räume werden ebenso gefördert. Die Eckpunkte der Zukunftsentwicklung, die sich der Gemeinderat schon bei einem Seminar im Januar 2018 überlegt hatte, bleiben nach Aussagen Geisbergers bestehen. Nicht nur den dörflichen Charakter will man im neuen Zentrum erhalten, sondern auch die historisch gewachsene Orts- und Mischnutzungsstruktur. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Erhalt eines Begegnungs- und Veranstaltungsraums, Ausbau der Gemeinbedarfsfunktion sowie Sicherung der dörflichen Nah- und Grundversorgung.

Martin Dondl (WG) interessierte, welcher Bereich in dem Konzept betrachtet werden soll. Geisberger nannte die Flächen von Hammerbach, Pension, Gaststätte, Gemeinde- und Feuerwehrhaus bis hin zur Vorstadt und der Hauptstraße 32. Mit anderen Worten reicht die Untersuchungsfläche also bis zur bisherigen Grünfläche kurz vor dem Ortsteil Vorstadt auf der nördlichen Straßenseite.

Robert Ulzhöfers (SPD) Frage, ob der gewählte Ortskern-Bereich noch erweitert werden könne, bejahte der Rathauschef. Josef Auer (WG) erinnerte an eine ältere, vermutlich intern besprochene Idee einer Umgehungsstraße der Bucher Vorstadt als Alternative zur Hauptstraße. „Das sollten wir uns nicht verbauen“, stellte er klar. „Mir ist wichtig, dass wir in die Entwürfe richtig involviert werden“, sagte Bernhard Blasi (CSU). Dass dies auf jeden Fall so sein wird und auch die Bevölkerung eingebunden werden soll, versprach Geisberger. „Das alles wird sowieso über mehrere Jahre gehen.“

Markus Ostermaier

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