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Das Bucher Kindertheater - hier von der Premiere 2015 - geht in die zweite Runde. Die Gemeinde unterstützt das finanziell.

“Peter Pan“ in Buch am Buchrain

1500 Euro Zuschuss fürs Kindertheater

Das Bucher Kindertheater spielt im Juli „Peter Pan“. Die Gemeinde unterstützt das finanziell.

Buch am BuchrainDie Theaterkulisse Tenne, die der Bucher Theaterverein 2015 für sein 25-jähriges Jubiläum errichtet hatte, wird im Juli wiederbelebt. Für die Aufführungen des zweiten Kindertheaters erhält der Theaterverein von der Kommune nun auch einen finanziellen Zuschuss.

Theaterchef und Wählergruppe-Gemeinderat Martin Dondl hatte in einem Antrag an das Gremium um finanzielle Unterstützung gebeten. Für die Aufführungen von „Peter Pan“ an zwei Wochenenden im Juli müsse eine Gerüstbautreppe aufgebaut werden – wie auch schon bei den Jubiläumsaufführungen 2015. Über diese kommen die Zuschauer ins erste Stockwerk der Tenne, den umgebauten Heuboden von Schützenmeisterin Marianne Köck. Die Gerüsttreppe sei notwendig, da die bestehende Holztreppe laut Dondl nicht als Hauptzugang genutzt werden darf: „Sonst bekommen wir auch keine Genehmigung vom Landratsamt.“

Die Gerüsttreppe, die für etwa drei Wochen stehen wird, kostet nach Aussagen des Theaterchefs 1190 Euro. In seinem Antrag bat er die Kommune, diese Summe zu übernehmen. Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) honorierte die Leistungen des Vereins, aber gab gleichzeitig zu bedenken, dass es in Buch mehrere Vereine gebe, die sich für den Nachwuchs einsetzten. Geisberger, der sich in der folgenden Zuschuss-Diskussion recht bedeckt hielt, wollte wissen, ob sich die Ausgaben der Treppe mit den Erlösen aus dem Ticketverkauf gegenrechnen ließen. Dies musste Dondl verneinen, da dem Verein noch weitere Kosten, etwa für Kostüme oder Aufführungsrechte, entstünden. „Wenn wir die Treppe selber zahlen müssen, machen wir Verlust“, stellte Dondl klar.

Martin Kern (SPD) sprach sich für die Unterstützung des Kindertheaters aus. Ähnlich sah es Margit Kunstwadl (WG): „Der Theaterverein hat in den letzten 25 Jahren sicher noch keine Zuschüsse für Jugendarbeit bekommen.“ Auch Josef Auer (WG) setzte sich für die Jugendförderung ein und merkte an, dass sich die Gemeinde bei früheren Anträgen von anderen Vereinen auch nicht gesperrt habe.

Schließlich unterstützte das Gremium – ohne Gegenstimme und nur mit der Enthaltung von Theaterchef Dondl – Kunstwadls Vorschlag, den Zuschuss sogar noch zu erhöhen. Anstatt der beantragten 1190 Euro erhält der Theaterverein, unter Berücksichtigung der weiteren zusätzlichen Kosten, nun 1500 Euro.

Markus Ostermaier

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