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Da fehlt was: Noch immer gibt es auf der Bucher Pfarrkirche St. Martin kein Kirchturmkreuz. Vermutlich soll die Renovierung 2017 stattfinden. 

Pfarrei St. Martin 

Das lange Warten auf das Kirchenkreuz

Buch am Buchrain – Auf unbekannte Zeit zieht sich in Buch die Kirchturmsanierung von St. Martin hin. Schneller geht es dagegen mit dem Toilettenbau am Leichenhaus.

Seit Mai 2015 fehlt auf der Pfarrkirche St. Martin das Kirchenkreuz. Dieses musste abmontiert werden, da die Gefahr aufgrund des von Insekten angefressenen Kirchenstuhls zu groß geworden war. Kirchenpfleger Wolfgang Hipper berichtete schon im vergangenen Jahr, dass sich die Kirchenverwaltung aus Kostengründen gleich für eine Erneuerung des kompletten Kirchturms entschieden habe. 2016 fand die Kirchturmrenovierung mit Neumontage des Kirchenkreuzes allerdings nicht mehr statt.

Bürgermeister Ferdinand Geisberger, der auch Mitglied der Kirchenverwaltung ist, ist nach wie vor kein neues Datum bekannt. „Wir wurden aber damals schon darauf hingewiesen, dass sich die Renovierung zwei bis drei Jahre ziehen könnte“, sagt er. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde aber ein Brief Hippers vorgelesen, in dem er davon ausgeht, dass noch 2017 die Renovierung stattfinden wird.

Toiletten für das Leichenhaus

Da Hippers Schreiben aber nicht mehr rechtzeitig eingegangen war, kommt das Thema erst im März auf die Tagesordnung. Zur Info wurde es dem Gremium aber schon mal vorgelesen. Der Kirchenpfleger bittet die Kommune darin um einen Zuschuss für das neue Kirchenkreuz und den neuen Anstrich. Er schätzt die Gesamtkosten auf rund 55 000 Euro.

Bessere Aussichten gibt es dagegen beim Anbau der Bucher Aussegnungshalle. Im Mai vergangenen Jahres gab der Gemeinderat Grünes Licht für den Einbau einer Toilette am Leichenhaus. Bislang gibt es in näherer Kirchen-Umgebung keine öffentliche Toilette. In einem Nebenraum der Aussegnungshalle wurden bereits Vorkehrungen für einen WC-Einbau getroffen.

Wie Geisberger informierte, sollen bereits in diesem Monat – wenn es die Witterung zulässt – die Einbauarbeiten von Tür und Fenster beginnen. „Bis Mai oder Juni soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein, so dass die sanitäre Anlage auf jeden Fall ab Sommer benutzt werden kann.“ Gemeinde und Kirchenverwaltung teilen sich die Kosten.

Der Neubau des Leichenhauses wird sich noch einige Jahre ziehen. Erst wenn voraussichtlich 2019 die Freiwillige Feuerwehr aus dem Zentrum in ihr neues Vereinsheim am Haidfeld zieht, können die Umgestaltungsmaßnahmen des Ortskerns beginnen.

Schon relativ bald will die Gemeinde Geisberger zufolge aber mit den Planungen für die Neugestaltung des Zentrums beginnen.   

Markus Ostermaier

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