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Gemeinderat Buch am Buchrain

Rosenstraße: Hochwasserschutz wird verbessert

Buch am Buchrain – Die diesjährigen Starkregen-Ereignisse beschäftigten nun auch den Gemeinderat von Buch am Buchrain. Wie in dessen jüngster Sitzung besprochen wurde, soll am besten noch heuer der Wasserablauf im Bereich Hauptstraße und Rosenstraße optimiert und sicherer gemacht werden.

Gemeinderat Thomas Steidler (CSU) sprach die Thematik Hochwasser an. Ursprünglich ging es dem Bucher Feuerwehrkommandanten aber eigentlich um den ebenerdigen Krippeneingangsbereich an der Kindertagesstätte Rosengarten in der Rosenstraße. Er sei in seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Feuerwehrmann auf eine Art mobile Türsperre aufmerksam geworden. Vor einer Anschaffung müsse man aber noch technische Grundlagen klären, sagte Steidler.

Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) bezeichnete einen mobilen Hochwasserschutz generell als guten Vorschlag: „Wir haben ja bei den letzten bayerischen Hochwasserereignissen gesehen, wie viel Wasser innerhalb von Minuten aufkommen kann.“

Mit Martin Dondl (WG) war sich Steidler einig, dass auch noch geklärt werden müsste, wer in einem Notfall den mobilen Schutz vor der Krippe befestigt. „Das kann eigentlich nur die Feuerwehr sein“, sagte Dondl. Das System der Türsperre habe er schon einmal in Erding bei einem Hausbau an der Sempt gesehen und auf den ersten Blick für alles andere als schlecht befunden.

Dondl brachte anschließend noch eine andere Idee ins Spiel, die er effektiver und günstiger fände. Der Wählergruppe-Rat schlug vor, die Hauptstraße im Bereich des Hammerbachs etwas abzusenken, damit überschüssiges Regenwasser bei überfluteten Gullys in den Bach fließen kann. Wie der betroffene Anlieger und Zuhörer Franz Steutzger in seinem genehmigten Redebeitrag bestätigte, besteht sonst nämlich Gefahr für die angrenzende Rosenstraße und somit auch für die Kita. „Wenn wir die Gullys nicht sauber machen würden, läuft das ganze Regenwasser in die Rosenstraße.“ Seiner Meinung nach wäre der mobile Hochwasserschutz beim Krippeneingang auch sinnvoll, aber zuerst sollte sich die Kommune um die Situation in der Hauptstraße kümmern.

Auch Vize-Bürgermeister Martin Kunstwadl (WG), der an die Feuerwehr gerichtet zudem die Lagerung von Sandsäcken vorschlug, war für die Absenkung der Straße in den Hammerbach.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, einen Ortstermin durchzuführen und für eine bessere Wasserführung zu sorgen. Nach Möglichkeit soll die Straßenabsenkung zum Hammerbach noch diesen Herbst realisiert werden. Für den mobilen Schutz an der Krippe soll ein Geldbetrag im nächsten Haushalt eingestellt werden.  mot

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