Bürgerbefragung: Handy oder nicht?

Buch am Buchrain - Wer in Buch mit dem Handy telefonieren will, hat Pech gehabt. Das soll sich aber ändern.

In den meisten Teilen der Gemeinde gibt es nur schlechten bis gar keinen Handy-Empfang. Darum will die Kommune einen Mobilfunkmast aufstellen lassen. Wie aber stehen die Bürger zur Funkantenne? Das soll eine Bürgerbefragung klären. Stattfinden wird das Votum am 4. Juli, dem Tag des Volksentscheids zum Nichtraucherschutz. Dank einer Ausnahmegenehmigung ist das kein Problem, da Entscheid und Befragung in getrennten Räumen erfolgen.

In der Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeister Ferdinand Geisberger den Musterstimmzettel vor. Darin will die Gemeinde abfragen, wie die Bucher grundsätzlich zum Thema Mobilfunkmast stehen. Außerdem schlägt sie zwei Standorte vor, zu denen sich die Bürger äußern können. Zur Wahl stehen der Wasserturm in Oberbuch und eine Ackerfläche im Pitzerfeld südöstlich des Bauhofs. Der Eigentümer des Feldes würde die Fläche zur Verfügung stellen. Man kann auch eigene Standorte vorschlagen. Als letztes möchte die Gemeinde wissen, ob die Bürger ihr Handy eher privat oder beruflich nutzen.

Geisberger räumte aber gleich ein: „Selbst, wenn die Mehrheit einen Mast will, heißt das noch nicht, dass wir auch einen aufstellen.“ Denn das Mobilfunkunternehmen stellt einen Mast nur dann auf, wenn er wirtschaftlich genug ist. Auf Vorschlag von Ratsmitglied Hans-Peter Schäfer veranstaltet die Gemeinde eine Infoveranstaltung zum Thema mit Befürwortern und Kritikern. Der Termin steht bisher noch nicht fest.

Vroni Macht

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