Gemeinderat Moosinning

Neue Bushaltestelle an der Ismaninger Straße

Moosinning – „Das ist eine wirklich gefährliche Stelle“, gab Vize-Bürgermeister Manfred Lex auf der ersten Gemeinderatssitzung 2016 die einheitliche Meinung aller Gemeinderäte wieder.

Seine Aussage bezieht sich auf die Bushaltestelle an der Ismaninger Straße. Zwei Anwohner der Eicherloher Straße, deren Kinder die genannte Haltestelle nutzen, hatten einen Antrag auf Verlegung an die Gemeinde gestellt.
Hintergrund für die Bitte: Um zu der Bushaltestelle zu gelangen, müssen die Schulkinder am Rand einer stark befahrenen Straße entlang gehen. Ein Gehweg ist nicht vorhanden. Wörtlich heißt es im Antrag: „Viele Pkw-Fahrer sind ziemlich schnell und nehmen auf Schulkinder keine Rücksicht. Bei Gegenverkehr kommt es auch zu Vollbremsungen.“
Diese Argumentation und die Tatsache, dass vor einigen Jahren ein Kind an genau dieser Stelle angefahren wurde, dürfte die Gemeinderäte überzeugt haben. Bei der Ortseinsicht, zusammen mit dem Verkehrsexperten der Erdinger Polizeiinspektion, Alfons Engelmeier, stellte sich heraus: die Gefährdung der Kinder ist zweifellos vorhanden. Auch die Gemeinde Finsing, in deren Gebiet die genannte Stelle liegt, zeigt sich kooperativ.
Die Bushaltestelle einfach zu verlegen, steht jedoch nicht zur Debatte. Sie ist lediglich eine Linienbushaltestelle des RVO, der an einer Verlegung nicht interessiert ist. Um eine Lösung hat man sich in Moosinning dennoch bemüht. In der Eicherloher Straße wird eine eigene Bushaltestelle errichtet. „Die Kosten von unter 1000 Euro sind vertretbar und werden in den Haushalt 2016 eingestellt“, sagte Rathauschefin Pamela Kruppa.      ja  

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