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Acht Meter weit schleuderte Martin Kuttenlochner den Christbaum.

Gauditurnier

Achtung, tief fliegende Christbäume

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Eichenried - Das  Christbaumweitwerfen bei Mooseisen Eichenried zog wieder viele Teilnehmer und Zuschauer an. Rosi Kressirer und Martin Kuttenlochner schleuderten ihre Bäume am weitesten.

Die Christbäume fliegen tief in Eichenried – dafür umso weiter. Die Hufler von Mooseisen Eichenried hatten wieder zum Christbaumweitwerfen gerufen, und Dutzende Teilnehmer traten am Dienstagabend beim Gauditurnier auf dem Vereinsgelände an der Birkenstraße an. Insgesamt waren es 18 Mannschaften mit je drei Werfern oder Werferinnen. Bei dem Spektakel mit Lagerfeuer, Musik und Bewirtung waren die Parkplätze bald knapp. So viele Schaulustige kamen. 

Auch aus der Umgebung und sogar aus der Nähe von Stuttgart waren Teilnehmer dabei. Die Hufeisenwerfer aus Schwaikheim, mit denen die Mooseisen inzwischen eine Freundschaft verbindet, waren mit zwei Werfern angereist und hatten sogar einen DJ mitgebracht. Während am Anfang noch ganz locker geworfen wurde, packte die Gaudi-Sportler bald der Ehrgeiz. Da wurde an der Handhabung des nicht ganz so handlichen Sportgerätes gefeilt, auf die Aerodynamik der Nadelbäume geachtet und genau geschaut, ob richtig gemessen wurde. 

Jeder hatte seine eigene Technik. Die meisten trugen Handschuhe und Jacken. Mancher Mann trat aber nur in Pulli oder gar T-Shirt an, um viel Bewegungsfreiheit zu haben. Auch der eine oder andere Sturz nach schwungvollem Start blieb nicht aus. Nach dreistündigem Wettkampf standen die Sieger fest. Bei den Damen gewann Rosi Kressirer mit 5,19 Metern, bei den Herren Martin Kuttenlochner mit 8,03 Metern. In der Damen-Teamwertung hatten wie im Vorjahr „Die 3 Sternschnuppen“ die Christbaumspitze vorne, diesmal mit Rosi Kressirer, Andrea Hofer und Jenny Möcks mit 13,89 Metern. Bei den Herren waren es „Die drei Eisbären“ – Alfred Zehetmeier, Adolf Dreiseitel und Mario Hieber – mit 20,92 Metern. Weil das Turnier heuer noch besser angekommen war als in den Vorjahren, soll es auch 2017 wieder steigen, versprach Mooseisen-Chef Torsten Grahl. „D

Christbaumweitwerfen bei Mooseisen Eichenried: Bilder

Die ungewöhnliche Idee war vor mittlerweile drei Jahren entstanden, um die turnierfreie Zeit im Winter zu überbrücken. Und der Wettkampf hat noch einen sozialen Nebeneffekt. Jeder Werfer zahlt ein kleines Startgeld. Die Einnahmen daraus gehen an gute Zwecke in der Gemeinde. Heuer wird zum Beispiel der Kindergarten in Eichenried bedacht.

Vroni Macht

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