Die „Bananafishbones“ im Klement-Saal mit (v. l.) Peter Horn, Henriette Gröblehner, Florian Rein, Luke Cyrus Goetze und Sebastian Horn. Foto: Zimmerer

„Bananafishbones“ im Klement-Saal

Cooler Klangteppich mit Country-Musik

Isen – Isen war die letzte Station der „Bananafishbones“ auf ihrer Unplugged-Tour, aber Abnützungserscheinungen waren nicht zu erkennen. Mit lässiger Musik und feinen Arrangements begeisterten sie die rund 150 Zuschauer im Klement-Saal.

Vor allem die Fans von Country-Musik kamen auf ihre Kosten, denn die Altmeister aus Tölz hatten mit Luke Cyrus Goetze einen exzellenten Steel-Gitarristen als Gastmusiker angeheuert, der entscheidend zum coolen Klangteppich beitrug. Apropos Teppich. Mit eben solchen war die Bühne ausgelegt, auf denen Florian Rein (Schlagzeug), Sebastian Horn (Bass und Gesang) und Peter Horn (Gitarre) entspannt wie im eigenen Wohnzimmer zu Werke gingen. Vor allem Horn konnte mit sonorer Stimme und humorigen Ansagen das Publikum rasch für sich gewinnen.

Mitsingend und mitklatschend genoss man nicht nur die Fishbones-Hits, sondern auch im Fishbones-Sound arrangierte Cover-Songs von „Tears for Fears“, „The Cure“ und „MGMT“. Auch ein Tribute-Medley für David Bowie und Johnny Cash, sowie „Wish you were here“ von Pink Floyd als Country-Version wussten zu gefallen. Passend dazu hatte sich Schlagwerker Florian ein paar Gags mit Casio-Rechner und einem Percussion-Monster aus Abflussrohren ausgedacht.

Ein weiterer Glücksgriff war Gastsängerin Henriette Gröblehner aus München, die in Singer-Songwriter-Manier stimmlich überzeugte und mit Gitarre und am Klavier auch die Zugaben bereicherte. Hier durfte der Über-Hit „Easy Day“ natürlich nicht fehlen, mit dem der Combo 1999 der Durchbruch national und international gelang. Am Ende gab es langen Applaus. 

Albert Zimmerer

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