Vorsorgeuntersuchungen wie die Darmspiegelung machen den gefährlichen Darmkrebs frühzeitig erkennbar. Foto: fkn

Darmkrebs ist kein Todesurteil

Dorfen - Darmkrebs ist heilbar. Vor allem dann, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt wird.

Das erste Patientenforum in der Klinik Dorfen in diesem Jahre möchte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gastroliga im Darmkrebsmonat März am Dienstag, 10. März, von 18 bis 19.30 Uhr eine breite Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren.

Darmkrebs ist trügerisch. Im Frühstadium verursacht er keinerlei Beschwerden und wächst oft jahrelang unbemerkt im Darm. Treten Warnzeichen auf, ist es für eine Heilung oft bereits zu spät. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 70 000 Menschen an einem Dickdarmkrebs, über 30 000 sterben pro Jahr an den Folgen dieser Erkrankung. Dickdarmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebstodesursache.

Doch das müsste nicht sein. Wer regelmäßig an der Darmkrebsfrüherkennung teilnimmt, kann sein Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um über 90 Prozent senken.

Einen Überblick über den Darmkrebs, die Möglichkeiten der Früherkennung sowie Behandlungsmethoden geben Dr. Christian Zillinger und Dr. Ludwig Rudolf. Dr. Zillinger erhielt seine Ausbildung im Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Von dort wechselte er in das Klinikum Bogenhausen, wo er langjährig als Oberarzt mit den Schwerpunkten Gastroenterologie und Endoskopie tätig war. Seit November des vergangenen Jahres ist er im MVZ Dorfen als Internist und Gastroenterologe tätig. Seit kurzem betreut Dr. Zillinger auch als Belegarzt in der Klinik Dorfen die gastroenterologischen Patienten.

Dr. Ludwig Rudolf ist als Gastroenterologe der breiten Öffentlichkeit im Landkreis Erding und darüber hinaus schon lange bekannt. Seit Jahren arbeitet als niedergelassener Internist, Gastroenterologe und als Belegarzt in Dorfen. Seit September 2007 ist er auch als Chefarzt der Klinik Dorfen tätig. (ar)

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