Sollen die Zukunft gestalten (v. l.): Dekan Reinhold Föckersperger, Armin Schalk, Vorsitzender des Kreiskatholikenrates, und Domkapitular Klaus-Peter Franzl. foto: nie

Dekanatsrat kritisiert Pfarreienreform

Altenerding - Auf wenig Zustimmung stoßen beim Dekanatsrat Vorschläge zur neuen Struktur der Pfarreien.

Die Kirche fit machen für die Anforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte ist das Ziel des Projektes „Dem Glauben Zukunft geben“ des Erzbistums München und Freising. Dazu gehört auch ein Personal- und Strukturplan 2020, über den in der Vollversammlung des Dekanatsrates Erding.

Projektleiter Domkapitular Klaus-Peter Franzl wies darauf hin, dass unter veränderten Rahmenbedingungen mit immer weniger Gläubigen in der Katholischen Kirche, weniger Gottesdienstbesuchern und geringeren finanziellen Mitteln an der Reform kein Weg vorbeiführe.

„Es sollen größere Seelsorgeräume gebildet werden, um auch in Zukunft auf komplexe Fragen Antworten geben zu können. Dabei geht es nicht darum, Mitarbeiter abzubauen“, so Franzl.

Allerdings stieß er auf wenig Verständnis. Bei der Diskussion um den vorliegenden, elf Seiten umfassenden Entwurf „Orientierungsrahmen für die Errichtung pastoraler Räume“ stießen sich die Mitglieder bereits an dem neuen Begriff Pfarreiengemeinschaften. Mit überwältigender Mehrheit beschlossen sie, die bislang verbreitete Bezeichnung Pfarrverband beizubehalten.

Im Zusammenhang mit dem Zusammenführen von Pfarreien in größeren Verbänden gebe es noch Diskussionsbedarf. Vor allem in den Erdinger Pfarreien St. Johannes, Klettham und Langengeisling sei der Findungsprozess noch nicht abgeschlossen. Prinzipiell erklärte sich die Vollversammlung zwar mit dem Strukturplan einverstanden, beschloss aber zusätzlich, dass jede Pfarrei selbst entscheiden solle. (nie)

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