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Beim Festgottesdienst feierte die evangelische Kirchengemeinde 25 Jahre Versöhnungskirche Dorfen.

Lebendige Steine des Glaubens

Festgottesdienst und Konzert zum 25-Jährigen der evangelischen Versöhnungskirche in Dorfen

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Mit einem Festgottesdienst und einem Konzert feierte die evangelische Kirchengemeinde 25 Jahre Versöhnungskirche in Dorfen.

Dorfen – Mit einem Festgottesdienst feierte die evangelische Kirchengemeinde 25 Jahre Versöhnungskirche in Dorfen. Pfarrerin Annette Schumacher sprach in ihrer Predigt einen Dank an alle aus, „die in der Zeit das Gotteshaus mit erhalten, gepflegt und mit Leben erfüllt haben“. Vor 25 Jahren war der Kirchenneubau mitten in der Stadt am Rathausplatz errichtet worden und zur neuen Heimat der evangelischen Glaubensgemeinschaft in der Isenstadt geworden.

„Die Versöhnungskirche ist aus vielen Steinen gebaut worden, 17 Betonpfeiler tief im Boden geben Halt“, erinnerte die Pfarrerin. Gleichzeitig sei das Gotteshaus auch „aus vielen lebendigen Steinen“ gebaut. Die Kirche sei ein Haus für die Suche nach Gott. Dort könne man Versöhnung finden mit Gott, mit den Menschen und sich selbst. Hunderte Kinder hätten in der Kirche die Taufe empfangen, hunderte Konfirmanden hätten „Ja zum Leben mit Gott“ gesagt.

Aufforderung an Christen, Nächstenliebe zu leben

Der Heilige Paulus sei Namensgeber für die Versöhnungskirche, erinnerte Schuhmacher. In seinen Worten forderte er die Christenheit auf, Nächstenliebe zu leben und ein Beispiel zu sein im Streben nach Versöhnung. Der Künstler Hubert Distler habe in den bunten Kirchenfenstern im Gotteshaus „Geschenke“ der Versöhnung dargestellt, etwa die Versöhnung der Zwillingsbrüder Jakob und Esau (Altes Testament), die sich nach Jahren des Hasses und der Eifersucht wieder vertrugen.

Schumacher sprach auch die Gegenwart an. Etwa 85 Prozent der Weltbevölkerung wollten nicht ohne Gott leben, weltweit seien insgesamt nur 15 Prozent der Menschen ohne ein Bekenntnis zu einer Religion. In Deutschland seien etwa 37 Prozent ohne Religionszugehörigkeit. Aber alle Menschen seien hier eingeladen, sich einzulassen auf die göttliche Macht, die im Leben wunderbar und helfend sein könne.

Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Kirchengemeinde im benachbarten Gemeindezentrum. Dort wurde bei Kaffee und Kuchen Kirchweih gefeiert. Zum Abschluss des Kirchenjubiläums gab es am Nachmittag ein Kirchenkonzert. 

Hermann Weingartner

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