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Gefährlicher Übergang: Die Querungshilfe beim Elektronikmarkt soll einer Ampelanlage weichen.

Stadt investiert kräftig

1,6 Millionen Euro für den B 15-Umbau

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Querungshilfen für Fußgänger, intelligente Ampelschaltungen, Unter- oder Überführungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen. Alles Stichworte, die in der seit zehn Jahren geführten Diskussion um eine Umgestaltung der B 15 in Dorfen schon gefallen sind. Heute Abend befasst sich der Stadtrat wieder einmal mit dem Thema.

Dorfen – Im kommenden Jahr wird die B 15 innerorts wegen des Neubaus der Isenbrücke für mindestens sechs Monate gesperrt. In dieser Zeit sollen auch konkrete Umgestaltungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Für die einen sind es nur „kosmetische“ Maßnahmen, für die anderen konkrete Vorhaben zur Verkehrsberuhigung der B 15 durch Dorfen. 2010/2011 hat der Stadtrat einen Wettbewerb zur Umgestaltung der B 15-Ortdurchfahrt ausgelobt. Aufgabenstellungen war eine Konzeptentwicklung für den ruhenden Verkehr und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Genannt wurde damals unter anderem der Bau von einem B 15-Kreisel im Bereich Angermeier-Kreuzung. Ein weiteres Ziel war die Beschilderung und Verbesserung der Zugängigkeit der Altstadt. Hauptsächlich stand damals aber die Verbesserung des Ortsbildes und der Anbindung der Innenstadt im Vordergrund und nur bedingt Verkehrsverbesserungen.

Resultierend aus Abstimmungsgesprächen mit dem Staatlichen Bauamt, dem Landratsamt Erding und der Polizei haben das Büro „stadt raum planung“ und das Verkehrsbüro Schlothauer & Wauer einen Vorschlag erarbeitet. Dieser umfasst im Wesentlichen den Bereich der Verbrauchermärkte an der Galgenwiese, den Bereich zwischen Unterem Tor und Rosenaustraße und den Bereich der Isenbrücke. Es ist geplant, die Umgestaltung dieser Bereiche während der Bauzeit der B 15-Brücke umzusetzen. 1,6 Millionen Euro plant die Stadt dafür ein.

Im Wesentlichen werden wohl nur ein paar Maßnahmen umgesetzt. So ist laut Bauverwaltungsleiter Franz Wandinger geplant, links und rechts der neuen Isenbrücke einen breiten Rad- und Fußweg anzugliedern. Etwa in Höhe des Schlachthauses und des auf der anderen Seite liegenden früheren Feuerwehrhauses soll eine Mittelinsel mit Querungshilfe für Fußgänger entstehen. Die dort neben der B 15 verlaufende Straße zwischen Jugendzentrum und Rosenaustraße soll zum Geh- und Radweg umgebaut werden. Und die Querungshilfe auf Höhe des Elektronikfachmarktes Technikwerker/Heuschneider wird vermutlich zurückgebaut. Dafür soll auf Höhe der Einfahrt zum Lidl-Markt eine feste Ampelanlage installiert werden. Für den Bereich der Angermaier-Kreuzung kann nach Auskunft Wandingers erst nach Fertigstellung der B 15-Brücke eine Umgestaltung erfolgen.

In der Sitzung heute Abend werden die Entwürfe der ersten drei Preisträger des Wettbewerbs zum B 15-Umbau aus dem Jahr 2010/2011 und die aktuellen Vorschläge zur Umgestaltung der B 15 von Stadtplanerin Martina Schneider vorgestellt. Dem Stadtrat wird von der Verwaltung vorgeschlagen, auf Grundlage der vorgestellten Planungen die Umgestaltung der B 15 zu beschließen.

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