FÖRDERPROGRAMM „AKTIVE ZENTREN“

180 000 Euro für Dorfen und Taufkirchen

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Weichenstellung für eine gute Zukunft: Zur Steigerung der Attraktivität ihrer Ortszentren erhalten Dorfen und Taufkirchen in diesem Jahr 180 000 Euro Zuschuss. Das Geld kommt aus dem Städtebauförderungsprogramm „Aktive Zentren“.

Dorfen/Taufkirchen – Für Dorfen sind laut der Landtagsabgeordneten und Staatsministerin Ulrike Scharf sowie dem Bundestagsabgeordneten Andreas Lenz (beide CSU) 120 000 Euro eingeplant. Der größte Teil des Geldes soll für begleitende Maßnahmen beim Neubau des Rathauses verwendet werden. So etwa für Abbruch, Sicherung und Unterfangung der Nachbargebäude. Aber auch eine Vielzahl von anderen, kleineren Projekten soll angepackt werden. So sind Gelder eingeplant für städtebauliche Feinuntersuchungen und Vorplanungen in den Bereichen am Herzoggraben und an der Apothekergasse sowie um das Bahnhofsareal. Damit am Unteren Markt das Kunstwerk „Die Jakobsleiter“ des weltweit renommierten Künstlers Alessandro Kokocinski aufgestellt werden kann, soll mit Städtebauförderungsmitteln in einem ergänzenden Bauabschnitt das entsprechenden Umfeld geschaffen werden. Außerdem könnten entsprechend dem Wettbewerbsergebnis Querungshilfen über die sehr stark befahrene B 15 errichtet werden.

Taufkirchen erhält 60 000 Euro aus dem Förderprogramm. Das städtebaulich bedeutendste Projekt in Taufkirchen ist die Sanierung und der Umbau des ehemaligen Wasserschlosses. Mit Hilfe der Städtebauförderung sollen zunächst städtebauliche Untersuchungen bezüglich der künftigen Sanierung durchgeführt werden. Für Radfahrer soll in der Ortsmitte ein Leitsystem aufgestellt werden. Westlich der Landshuter Straße werden öffentliche Flächen neu gestaltet. Außerdem soll im Sanierungsgebiet ein Kommunales Förderprogramm aufgelegt werden, das privaten Hauseigentümern zugute kommt, wenn sie ihre Häuser im Ortskern sanieren.

„Attraktive Stadt- und Ortszentren sind ein wichtiger Standortfaktor und ein erfolgreicher Teil der bayerischen Strukturpolitik“, konstatiert Ministerin Scharf. Und für den Bundestagsabgeordneten Lenz steht fest: „Mit dem Zentrenprogramm unterstützen Bund und Länder die Städte und Gemeinden dabei, die Vielfalt der Zentren zu erhalten und sie vor allem als Orte gesellschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Vitalität langfristig zu bewahren und weiter auszubauen.“

Ziel des Programms ist die Schaffung von Funktionsvielfalt und Versorgungssicherheit in den Zentren. Auch der soziale Zusammenhalt durch vielfältige Wohnformen und Infrastruktureinrichtungen soll gefördert werden. Öffentlicher Raum soll aufgewertet, Stadtbaukultur und stadtverträgliche Mobilität gepflegt werden.

Sowohl Scharf als auch Lenz betonen: „Das Programm ‚Aktive Zentren‘ leistet einen wichtigen Beitrag, dass Dorfen und Taufkirchen ihre Qualitäten erhalten und ausbauen können. Das angestoßene Investitionsvolumen beträgt ein Vielfaches der in den Programmen der Städtebauförderung bereitgestellten Finanzhilfen. Die Städtebauförderung ist daher nicht zuletzt auf kommunaler Ebene eines der wichtigsten Programme zur Erhöhung der Investitionstätigkeit.“

Bereits 2014 floss Geld an beide Kommunen. Dorfen erhielt 60 000 Euro, Taufkirchen 72 000 Euro. Es sei sehr erfreulich, dass Taufkirchen und Dorfen gefördert würden, so die beiden Abgeordneten für den Landkreis Erding übereinstimmend. „Die Städtebauförderung trägt dazu bei, dass die Orts- und Stadtzentren auch zukünftig lebendig bleiben“, erklären Scharf und Lenz.

Anton Renner

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