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Scheckübergabe beim Projektstart „Natur.Vielfalt.Isental“ (v.l.): Die Bürgermeister und Landräte der beteiligten Kommunen mit Ministerialrat Georg Schlapp und Landesjagdverbandsvorsitzenden Jürgen Vocke (vorne, M.). Foto: Weingartner

Projekt „Natur.Vielfalt.Isental“

540 000 Euro zur Rettung von Tieren

Dorfen - Der gefährdeten Artenvielfalt im Isental wieder auf die Sprünge helfen will das Projekt „Natur.Vielfalt.Isental“. Der Bayerische Naturschutzfonds unterstützt das Vorhaben mit 540 000 Euro.

Bei einer Feierstunde am östlichen Stadtrand von Dorfen Dorfens überreichte der Vorstand des Bayerischen Naturschutzfonds, Ministerialrat Georg Schlapp, der Trägergemeinschaft des Projekts „Natur.Vielfalt.lsental“ jetzt einen Förderscheck des Bayerischen Naturschutzfonds. Die Trägergemeinschaft (aus dem Landkreis Erding Dorfen und Lengdorf, aus dem Landkreis Mühldorf Obertaufkirchen, Schwindegg und Rattenkirchen sowie die Wildland-Stiftung Bayern) hat gemeinsam das Ziel naturschutzfachlich wertvolle Lebensräume wie Niedermoorreste, Streu- und Nasswiesen im einzigartigen Lebensraum Isental zu erhalten, zu schützen und wiederherzustellen. Vor allem für Wiesenbrüter, aber auch für diverse Insekten- und Amphibienarten sollen geeignete Lebensräume erhalten und wieder geschaffen werden.

Die Bürgermeister der Trägerschaft und der Wildland-Stiftungsvorstand freuten sich über den Besuch des Ministerialrats und noch mehr über den 540 000-Euro-Scheck, den er mitgebracht und stellvertretend an den Stiftungsratsvorsitzenden und Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes, Jürgen Vocke, überreichte. Wichtig sei allen Beteiligten vor allem „das Prinzip der freiwilligen Teilnahme der Grundeigentümer“. Focke sagte, „das Besondere an dem Projekt ist der Pilotprojektcharakter“. Dass gemeindeübergreifend fünf Kommunen zusammenarbeiten, das gebe so in Bayern noch nicht. Er bedankte sich bei Schlapp für die Finanzierung „des Vorzeigeprojekts“ durch den Bayerischen Naturschutzfonds.

Auf Initiative der Wildland-Stiftung habe das Engagement im Thalhamer Moos auch auf den Landkreis Erding erweitert werden können. Es zeige sich dabei das vielseitige ökologische Verständnis der Jägerschaft zum Erhalt der Artenvielfalt.

Schlapp betonte, dass die biologische Vielfalt der Arten und Lebensräume landschaftsprägend seien und Lebensqualität ausmache. „Natur.Vielfalt.Isental“ sei ein „großartiges Vorhaben mit vielen engagierten Menschen“. Das Projekt sein ein „ganz wichtiger Baustein in der umfassenden Strategie, um Arten und Lebensräume wieder zu erhalten und durch den Biotop-Verbund den Austausch zu verbessern“. Mit der Wildland-Stiftung als „engagiertem Kümmerer“ und der lokalen Trägerschaft bestünden „sehr gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Biotopverbundprojekt im Isental“.

Hermann Weingartner

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