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Mit dem Rettungshubschrauber wurde der schwerst verletzte Arbeiter in eine Klinik geflogen. In der Mitte ist der eingefahrene Kran zu sehen, darüber die Stromleitung.

A 94-Baustelle bei Dorfen

Autokran berührt Freileitung: Arbeiter erleidet Stromschlag

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Dorfen - Schwerste Verbrennungen erlitten hat am Montagabend der Fahrer eines Betonmischers, nachdem ein Autokran auf der A 94-Baustelle eine Starkstrom führende Freileitung berührt hatte.

Zum Hergang berichtet der Dorfener Polizeichef Ulrich Milius, dass an der Autobahnbaustelle in Eck bei Dorfen unter anderem ein Straßenkran eingesetzt wurde. Der Fahrer fuhr den Teleskopmast aus und übersah die Freileitung. In Sekundenbruchteilen sprang der Strom über. Über den Ausleger bekam der 57 Jahre alte Fahrer eines Betonmischers einen heftigen Stromschlag ab. Der Mann befand sich unter der Leitung in der Nähe eines Metallkorbs. Schwer verletzt wurde er vom ADAC-Rettungshubschrauber Christoph Murnau ins Klinikum Bogenhausen nach München geflogen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Kranführer. Auch das Gewerbeaufsichtsamt München inspizierte die Unglücksstelle. Oliver Lauw von der Isentalautobahn GmbH kündigte an, das Unglück aufzuklären.

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