Grüne fordern Tempo 120
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Gegen 120 km/h auf der Isentalautobahn gibt es immer mehr Widerstand. Kommen soll es zum 1. Februar.

Protest gegen Tempolimit nimmt zu

Petition gegen 120 km/h

  • Hans Moritz
    VonHans Moritz
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Wenn Ministerpräsident Markus Söder geglaubt hat, mit seiner überraschenden Ankündigung eines abschnittsweisen Tempolimits von 120 km/h die (Schall-)Wellen entlang der Isentalautobahn ein wenig zu glätten, hat er sich getäuscht.

Dorfen Wenn Ministerpräsident Markus Söder geglaubt hat, mit seiner überraschenden Ankündigung eines abschnittsweisen Tempolimits von 120 km/h die (Schall-)Wellen entlang der Isentalautobahn ein wenig zu glätten, hat er sich getäuscht. Erst hagelte es im Internet geballte Kritik, seit Freitag gibt es sogar eine Online-Petition. „Tempolimit 120 km/h an der A 94 stoppen“ ist die Initiative eines Christian Hanslmayer (24) auf der Website change.org überschrieben. Bereits mehrere tausend Menschen haben (virtuell) unterschrieben. Hanslmayer meint, das sei ein „Schnellschuss und die billigste Lösung für den Freistaat“, die die Anwohner nicht entlasten werde.

Beim Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) sind ebenfalls etliche Beschwerden eingegangen, berichtet dieser. Die Absender stammten überwiegend aus dem Raum Mühldorf.

Auch die AfD spricht sich gegen ein generelles Tempolimit auf der A 94 aus. Dies könne allenfalls temporär sein, meint Kreisvorsitzender Wolfgang Kellermann. Nur deswegen habe im Kreistag dafür gestimmt. Die AfD fordert nicht nur, ob beim Bau der Isentalautobahn alles mit rechten Dingen zugegangen ist, sie verlangt auch, Fehlern die Verantwortlichen ausfindig zu machen und zur Verantwortung zu ziehen „Solch eine Fehlplanung muss sanktioniert werden“, findet Kellermann.  ham

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