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Noch ist alles gut: Der schöne Abend unter Freunden (Stefan Lehnen, Knud Fehlauer, Stefanie von Poser und Sebastian Gerasch) gerät bald aus den Fugen. 

"Der Vorname" im Jakobmayer

„Adolf“ lässt die Dinge aus den Fugen geraten

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Dorfen – Skurril, melancholisch, packend: So wird die Komödie „Der Vorname“ von Alexandre de La Patellière und Mathieu Delaporte beschrieben. Die Kammerspiele Landshut bringen das Stück am Freitag, 18. März, auf die Bühne im Jakobmayer-Saal

Die Aufführung beginnt um 20 Uhr. Veranstalter sind die Freunde des Jakobmayer. Das Stück ist sehr politisch und hat einen Hintergrund, der gerade in der heutigen Zeit aktuell ist. Freunde treffen sich zum geselligen Abendessen, genießen ein edles Glas Wein zu internationalen Speisen. Das Ambiente ist liberal, urban, intellektuell. Was könnte hier die Dinge aus den Fugen geraten lassen? Ganz einfach: ein kleiner Spaß. Der baldige Vater Vincent erfindet einen Namen für sein zukünftiges Kind: Wie wäre es mit Adolf? Schließlich ein ganz klassischer Name: Adol-PHE, der Name einer der größten literarischen Figuren der französischen Romantik. Pierre sieht das ganz anders und wirft seinem Freund Vincent einiges an den Kopf: „Rassist! Ignorant!“ Es brodelt, Funken schlagen, die Stimmung kippt. Ein Wortgefecht lässt den Abend eskalieren. Wie ein Dominospiel, ein Wort-Stein löst den nächsten aus.

Kritiker sind von der schwarzen Komödie begeistert: „Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manchen ahnungsvollen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt.“

Karten gibt es im Vorverkauf beim Ticket Treff Dorfen, Tel. (0 80 81) 13 93 sowie an der Abendkasse.  

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