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Schaut her, ich bin’s: Ilse Aigner (Anglea Ascher) beeindruckt (v. l.) den misstrauisch dreinblickenden Markus „El Marco“ Söder (Stephan Zinner) und den skeptisch schauenden Horst Seehofer (Christoph Zrenner). 

Nockherberg-Singspiel 2018

Angela Ascher: „Ilse Aigner war begeistert von mir“

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Auf dem Nockherberg begeisterte Angela Ascher als Double von Ilse Aigner. Was die Dorfenerin über die Ministerin denkt - und wie sie den Abschied der Mama Bavaria beurteilt.

München/Dorfen– Der erste große Auftritt beim Singspiel 2018 gehörte Ascher, die gleich mit einer furiosen Gesangs- und Tanzeinlage glänzte. „Am Anfang musst du einheizen, da brauchst du ein Lied, wo du Gas geben kannst“, erzählt die Dorfenerin, die nach dem Duo Stefan Zinner, der Markus Söder spielte, und Christoph Zrenner, der Horst Seehofer mimte, die drittwichtigste Person beim Singspiel war. „Das war deutlich mehr Bühnenpräsenz, als in den letzten Jahren“, freut sich Ascher und fügt schmunzelnd hinzu: „Gegen Söder und Seehofer hast halt keine Chance.“

Begeistert war sie von der Zusammenarbeit mit den neuen Regisseuren und auch von der „richtig guten Stimmung schon bei den Proben. Da hatten wir viel Spaß.“

Spaß hatte es auch ihrem „Double“ Ilse Aigner gemacht, erzählt sie. „Sie hat das Singspiel richtig gut gefunden, war ganz begeistert und hatte auch auf der anschließenden Party ihre Gaudi“, weiß die Dorfenerin. Sie beschreibt Bayerns Wirtschaftsministerin als „sehr umgänglich und lustig“. Sie sei nach dem Nockherberg noch nie pikiert gewesen, „auch nicht, als sie vor ein paar Jahren am Ende aufgefressen worden ist“.

Nicht mehr dabei sein wird im kommenden Jahr Luise Kinseher, die als Mama Bavaria nach acht Jahren aufhört. „Es zeugt von wahnsinniger Größe, dass sie ihren Ausstieg selbst bestimmt hat“, sagt Ascher anerkennend. „Ich bin ein großer Fan von ihr und werde sie vermissen.“ Ihr Auftritt am Mittwoch sei „grandios“ gewesen: „Eine wahnsinnig tolle Rede.“

Eine Idee, wer der neue Fastenprediger auf dem Nockherberg sein könnte, hat die Dorfenerin noch nicht. „Das war für mich eine ganz neue Info und kam völlig überraschend, also ich kann mir jetzt so schnell noch gar keinen vorstellen“, sagt Ascher. „Ich glaube, dass sich da noch keiner so richtig Gedanken gemacht hat, dafür kam es zu unvorbereitet.“

Die Dorfenerin wäre im nächsten Jahr gerne wieder dabei, wenn sich am Nockherberg 2019 der Bühnenvorhang hebt, denn: „Solche Rollen machen einfach Spaß.“ 

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