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Beförderungen und Ehrungen langjähriger Mitglieder bei der Dorfener Feuerwehr (v. l.): Feuerwehr-Referent Josef Wagenlechner, Bürgermeister Heinz Grundner, KBI Martin Angermaier, Josef Deuber, Johann Pleintinger, KBM Rudi Hohenadl, 2. Vereinsvorsitzender Christof Schweiger, Jan Smolko, Julian Lauffer, Dominik Fichtner, Maximilian Wagner, Anita Schweiger, 1. Vereinsvorsitzender Günter Fichtner, Stefan Schneider , 2. Kommandant Tobias Brandl, 1. Kommandant Stefan Beham, Markus Brandlhuber.

Feuerwehr DOrfen

Auch gesellschaftlich stark im Einsatz

Die Dorfener Stützpunktfeuerwehr war 2016 mit 2529 Einsatzstunden bei 176 Notfalleinsätzen stark gefordert. Aber auch die Gesellschaft wird gepflegt.

Von Hermann Weingartner

Dorfen – Vereinsvorsitzender Günther Fichtner und Schriftführer Andreas Richter berichteten bei der Mitgliederversammlung über aktuelle Zahlen. Den Mitgliederstand 2016 nannte Richter mit 155, davon 97 Aktive und 58 Passive. Acht Leute haben die Wehr verlassen, sieben wurden neu aufgenommen. Nach den vielen Übungen und oft schwierigen Einsätzen komme die Mannschaft im Florians-Stüberl zusammen. Das war in die Jahre gekommen und wurde 2016 neu hergerichtet.

Das Geld dafür kommt aus Vereinskasse, die mit einem Plus 570 Euro abschloss, berichtete Kassierer Christian Janocha. Das traditionelle Lampionsfest sei „rund um gut gewesen“, erinnerte Fichtner „mit einem Rekordergebnis“. Und auch das wieder belebte Weinfest sei „gelungen“. Weiter gepflegt werden soll die langjährige Patenschaft mit der Gruppe „Markus“ im Wohn- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder für Menschen mit Behinderung in Algasing. Erste Ideen werden zudem bereits gesammelt für das große Jubiläum 150 Jahre Feuerwehr Dorfen. Das soll 2019 mit mehreren Veranstaltungen gefeiert werden. Da feiere auch der TSV Dorfen, aus dem die Wehr entstanden war.

Kommandant Stefan Beham führte die Wahl zum Mannschaftssprecher durch. Dabei wurde Christian Birkmeier wieder gewählt. Im Ausblick gab Beham einige Anschaffungen bekannt. Der 40 Jahre alte Pulverlösch-Anhänger (P-250) sei „noch voll funktionstüchtig, muss aber dem Standard angepasst werden“. Das 34 Jahre alte Schlauchboot habe ausgedient muss ersetzt werden. Auch neues Kommando-Auto sei altersbedingt fällig. Die Anschaffung ist bis 2019 geplant. Weiter ausgetauscht werden müsse die teilweise 15 Jahre alte Schutzkleidung. Das sei zwar „eine riesen Summe“ mit Stückkosten von heute rund 1000 Euro, aber dringend nötig zum Eigenschutz der Einsatzkräfte.

Der Dorfener Kreisbrandmeister (KBM) Rudi Hohenadl berichtete, dass sich die neu strukturierte Trupp-Mann-Ausbildung mit einem Basismodul und lokal angepassten Zusatzmodulen „sehr bewährt hat“. „Grundsätzlich nichts“ ändere sich durch die neue, feuerwehrmäßige Einteilung des Gemeindegebietes in 204 Zonen.

Im Laufe der Versammlung wurden durch den Vorsitzenden Fichtner und Kommandant Beham Ehrungen vorgenommen und Beförderungen ausgesprochen. Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Josef Deuber (50 Jahre Mitglied), Josef Lenz (45), Gerhard Kastenmaier (40), Johann Pleintinger (30), Christoph Brandl, 2. Kommandant Tobias Brandl und Anita Schweiger (alle 20 Jahre), Stefan Schneider, Julian Lauffer und Andreas Wagner (alle 10 Jahre). Befördert wurden Jan Smolko, Maximilian Wagner und Bastian Brugger (alle zum Löschmeister), Dominik Fichtner, Markus Brandlhuber und Christian Ringhut (Oberfeuerwehrann) und Christof Schweiger (Hauptfeuerwehrmann).

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